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MARY POPPINS (Robert Stevenson, USA 1964) (1.4.)
Als Kindermädchen Mary Poppins schwebt eine gute Fee in die Familie eines Londoner Bankiers, um alle Griesgrämigkeit aus dem viktorianischen Haus zu vertreiben. Der märchenhafte Stoff der englischen Kinderbuchautorin Travers wird in der Disney-Produktion zu einem Showmusical in reicher Ausstattung; effektvolle Tricks, groteske Komik, schwungvolle Tanzeinlagen und einige inzwischen zu Klassikern gewordene Songs sorgen für gelungene Familienunterhaltung.

MODERN TIMES (Charles Chaplin, USA 1931) (7. & 8.4.)
Chaplins zweiter Tonfilm - eine berühmte sozial- und gesellschaftskritische Tragikomödie über den Menschen im Räderwerk der modernen Technik. Charlie, der Tramp, erlebt am Fließband einer Fabrik, später als Testperson einer "Frühstücksmaschine" und unfreiwilliger Streikführer die Absurdität eines reglementierten Lebens, das die Menschen zu Anhängseln der Apparaturen degradiert. Auch das kleine Paradies, das er für sich und ein armes Straßenmädchen errichtet, erweist sich als trügerisch; am Ende zieht Charlie mit seiner Freundin auf der Landstraße davon. Eine Tragikomödie von bitter-ironischer Schärfe; mit einfachsten Mitteln, viel Bildwitz und Galgenhumor gestaltet, setzt der Film die vitalen Bedürfnisse des Menschen gegen die übertriebene Rationalisierung und Mechanisierung des Lebens.

THE GREAT DICTATOR (Charles Chaplin, USA 1940) (14. & 15.4.)
Der Diktator Hynkel - eine ins grotesk Neurotische verzerrte Karikatur Hitlers - wird nach dem Einmarsch seiner Truppen in das Land Austerlich (Österreich) per Zufall mit seinem Doppelgänger, einem aus dem KZ entflohenen jüdischen Barbier, verwechselt. Der verstörte kleine Mann wagt es, statt der vom Regenten erwarteten Staatsrede einen flammenden Appell für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden zu sprechen.
(Quelle: Film-Dienst)

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