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Kurzfilme von Bert Haanstra:
PANTA RHEI (Alles fließt, 1951) verwebt Bilder von Wind, Wasser, Himmel, Licht und Schatten kunstvoll miteinander. Mit filmtechnischen Mitteln beschleunigt bzw. verlangsamt er die Wandlungen und fasziniert den Zuschauer durch die filmische Umsetzung des Gedankens der ewigen Veränderung durch Bewegung.
Der Oscargekrönte Kurzfilm GLAS (1958) ist eine kunstvolle Komposition von Bild und Ton.
In SPIEGEL VAN HOLLAND (Holland im Spiegel, 1950) zeigt Haanstra in poetischer und malerischer Form die niederländische Landschaft, gespiegelt in der Wasseroberfläche der Grachten.
In ZOO (1962) hält Haanstra die gegenseitigen Reaktionen von Mensch und Tier beim Besuch in einem Tierpark festhält. Durch seine brillante Montage kreiert er eine eigene Interpretation der Wirklichkeit. Höhepunkt seiner Darstellung ist die Beobachtung der Zoobesucher aus der Sicht der Tiere. Statt eines gesprochenen Kommentars verwendet Haanstra Jazzmusik und einige Originaltöne der Tiere.
Der Werbefilm NEDERLAND (1983) zeigt in spektakulären Luftaufnahmen Haanstras Sicht auf sein Land.
(1. & 2.12.)

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE (Wolfgang Petersen D/USA 1984)
Der von seinen Mitschülern gehänselte Junge Bastian liest von den Abenteuern und Gefahren im Land Phantásien, das vom unfaßbaren Nichts vernichtet zu werden droht. Er erkennt, daß er selbst Teil der Geschichte ist und mit seiner Fantasie das Traumland vor der Hoffnungslosigkeit bewahren kann. Aufwendige Verfilmung des Romans von Michael Ende im Stil eines perfekten modernen Märchens. (8. & 9.12.)

RONJA RÄUBERTOCHTER (Tage Danielsson, Schweden/Norwegen 1984)
Zuckende Blitze über der Mattisburg, ein Donnerschlag und die Burg bricht mitten entzwei. In diesem Moment wird Ronja geboren, die Tochter von Lovis und dem Räuberhauptmann Mattis. Etwa elf Jahre später: Ronja darf endlich hinaus in die Welt, aber sie soll sich vor dem Fluss hüten, vor Wilddruden und Graugnomen, Dunkeltrollen und Rumpelwichten. Auf ihren Streifzügen durch den wildromantischen Mattiswald trifft sie eines Tages den gleichaltrigen Birk, Sohn von Borka, dem Erzfeind der Mattisräuber. Mattis schäumt vor Wut, als er erfährt, dass sich Borka mit seiner Bande im anderen Teil der Mattisburg eingenistet hat. Doch zwischen den beiden Kindern entwickelt sich nach anfänglichem Zögern eine tiefe Freundschaft, die auch den Winter übersteht. (15. & 16.12.)

MORGEN, FINDUS, WIRD'S WAS GEBEN (Jørgen Lerdam, Anders Sørensen, D/SE/DK 2005)
Kater Findus wünscht sich Geschenke vom Weihnachtsmann, was seinen phlegmatischen Ziehvater Pettersson, der mit solchen Bräuchen nichts zu tun hat, in arge Bedrängnis bringt. Drittes Zeichentrickabenteuer nach den populären Kinderbüchern, das die betuliche Geschichte im detailverliebten Nostalgie-Look erzählt. Eine liebenswerte Geschichte für die Anhänger des sympathischen ungleichen Freundespaares. (22. & 23.12.)

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