In Rob Reiners STAND BY ME (USA 1986, 21. & 22.3.) ist das Ereignis, welches die Kindheit der Protagonisten durchbricht, zunächst ein Gerücht: die Leiche eines vermissten Jungen läge in dem Wald unweit der Heimatstadt von Gordie, Teddy, Chris und Vern. Der tote Körper birgt für sie ein paradoxes Versprechen: Ihn als erste zu finden, würde sie von Außenseitern zu Helden machen. Nach der Begegnung mit der Realität des Todes gehen sie jedoch schweigend nach Hause. Reiner zielt in der Inszenierung nicht auf Schockmomente: Eingebettet in eine Rückblende erzählt er vom Ende der Kindheit und dem Beginn der Wehmut darüber.

