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Vom 25. bis zum 28. August findet zum zweiten Mal die Arsenal Summer School statt. Unter dem Titel "What 80 Million Items Want – Archive in Bewegung" beschäftigen sich neun Veranstaltungen – Workshops, Diskussionen, Performances und Screenings – sowie ReferentInnen aus Theorie und Praxis mit verschiedenen Auffassungen von Archiven, ihrer Zugänglichkeit und ihrer Vermittlung. Versteht man ein Filmarchiv als Ergebnis einer langen institutionellen Praxis, sind es nicht nur Filmkopien, die es definieren. Briefe, Programmhefte, Poster, Gossip, Erinnerungen, alte Abspielgeräte und Mythen aller Art gehören ebenso zur Biografie eines Archivs, wie die Personen, die es geprägt haben. Erfahrbar wird es durch Vorführungen, Ausstellungen, Performances, Forschung, kuratorische Praxis und in Gesprächen. Nicht nur, aber auch von der Geschichte des Arsenals ausgehend, widmet sich die Summer School einem Begriff, der von unterschiedlichen Zuschreibungen geprägt ist und gleichzeitig so unbestimmt und in Bewegung erscheint wie nie zuvor.

Mit Beiträgen von Christa Blümlinger, Karola Gramann, Erika und Ulrich Gregor, Milena Gregor, Birgit Kohler, Daniel Meiller, Constanze Ruhm, Heide Schlüpmann, Marc Siegel, Stefanie Schulte Strathaus, Dorothee Wenner.

Begrenzte Teilnehmerzahl.
Infos und Anmeldeformular hier.
Kontakt: summerschool@arsenal-berlin.de.
Anmeldeschluss: 15. Juli.

Die zwei Abendveranstaltungen sind öffentlich. Zur Eröffnung zeigen wir den Stummfilm WHAT 80 MILLION WOMEN WANT (Will Louis, USA 1913, 25.8.) mit einer Performance von Vaginal Davis und einer Soundcollage von John und Tim Blue. Am 27. und 29.8. (siehe Programm) präsentiert und diskutiert Akram Zaatari, Künstler und Mitbegründer der Arab Image Foundation in Beirut, seine Videos, die ausgehen von einer Sammlung von Bildern und Objekten und sich durch einen spezifischen künstlerisch-analytischen Umgang mit Dokumenten auszeichnen.

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