Im November setzt die DEFA-Stiftung ihre monatliche Filmreihe mit zwei Filmen von Werner Klingler aus der Reihe "Brüche und Kontinuitäten" fort. Die gemeinsam mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung konzipierte Reihe widmet sich neun Regisseuren, die vor 1945 in der UFA und nach 1945 bei der DEFA tätig waren.
In DIE DEGENHARDTS (D 1944) wird dem Staatsobersekretär Degenhardt statt der Beförderung der Rentenbescheid überreicht. Seiner Familie gegenüber tut er aber so, als ob er jeden Tag auf Arbeit geht. Der als Durchhaltefilm gedachte Film wurde nach 1945 von der Militärregierung der Alliierten verboten. Der Kriminalfilm RAZZIA (1947 SBZ/DDR) spielt im Milieu des Schwarzmarkthandel im Berlin der Nachkriegszeit. Das realistische Thema und die authentische Atmosphäre machten den Film zu einer der bestbesuchten DEFA-Produktionen der damaligen Zeit. (7.11.)

