Die Filmreihe, Ausstellung und Webseite <LINK www.50jahremauerbau.de/rahmenprogramme/flimmern-auf-dem-eisernen-vorhang/>"Flimmern auf dem Eisernen Vorhang – Berliner Grenzkinos 1950–1961"</LINK> rekonstruiert die Geschichte der Westberliner Grenzkinos. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Grenzkinos spielte dabei der Potsdamer Platz. Der amerikanische Filmoffizier Oscar Martay und der Berliner Kinobetreiber Friedrich Wilhelm Foss, der mit der Camera das einzige Nachkriegs-Kino am Potsdamer Platz betrieb, waren die Initiatoren. Die Idee war es, Kinos entlang der Sektorengrenze mit verbilligten Filmvorführungen für Ostberliner zu etablieren. In Zeiten des Kalten Krieges ging es um die Vermittlung der Werte der "freien Welt" durch die Filmproduktionen der Alliierten. Das Filmangebot von ca. 30 Grenzkinos wurde von den Bewohnern Ostberlins begeistert angenommen. Es gab aber auch immer wieder heftige Diskussionen über die Qualität der Filme, die dort gezeigt wurden. "Radau- und Schießfilme" (Western und Krimis) wurden kritisiert, die das jugendliche Publikum anlockten. Die Filmreihe thematisiert verschiedene Aspekte der Grenzkinos.
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