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Filme für Kinder und Jugendliche umfassen unterschiedlichste Genres, Themen und ästhetische Stilmittel. Gemeinsam ist ihnen allenfalls ihre Zielgruppe – und ihre Vernachlässigung durch die Filmwissenschaft. Dabei beweisen Festivals sowie ein Blick in andere Filmländer stets, wie vielfältig und anspruchsvoll Filme mit Kindern und für ein jugendliches Publikum jenseits von pädagogischen Bewertungen sein können.

Mit Vorträgen zum iranischen Film, dem Kino von Hayao Miyazaki, dem tschechischen Kinderfilm und einem Einblick in die Arbeit der Berlinale-Sektion "Generation" würdigt das Kollo-quium am 24. und 25.6. die kinematografische Vielfalt dieser Filme. Verschiedene Ansätze zur Vermittlung von Filmen für Kinder werden diskutiert und praktische sowie innovative Beispiele aus der Arbeit mit Kindern im Kino werden vorgestellt, u.a. das französische Filmbildungsprogramm "Les enfants de cinéma" und Projekte mit Experimental- und Dokumentarfilmen. Abgerundet wird das Kolloquium durch Filmvorführungen von A PAS DE LOUP (Auf leisen Pfoten), DA KANN NOCH VIEL PASSIEREN und – als Preview – BAD O MEH (Wind und Nebel).

Parallel findet ein Kinderkolloquium mit Filmen und Gesprächen, Museumsführungen und einem Workshop statt und bietet damit Kindern von 8 bis 12 Jahren einen Einblick in Filmgeschichte, -analyse und –produktion. Am Abend des 24. Juni findet die zwölfte Verleihung des Kinopreises des Kinematheksverbundes statt. Mit dem Preis werden jährlich Kommunale Kinos für herausragende Programme ausgezeichnet und ihr Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt. (Anke Hahn) Der Eintritt zu Kolloquium und Kinopreis ist frei.

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