Im Mai bringt die Filmgalerie 451 drei Filme von Thomas Arslan als DVD heraus: Seinen jüngsten Film Im Schatten (2010) sowie den ersten und den letzten Teil der Berlin-Trilogie. Für uns ein Anlass, die Trilogie, die zwischen 1996 und 2001 entstand, noch einmal zusammenhängend zu zeigen. Arslan erzählt darin langsam beobachtend und beschreibend. Dabei dokumentierte er gleichzeitig das Berlin der 90er Jahre, das sich gerade in jener Zeit radikal veränderte. Die Trilogie lässt Orte in unwirklich schönen Farben sichtbar werden, die, wäre nicht die ganze Architektur der Stadt in Bewegung geraten, vielleicht immer im Verborgenen geblieben wären, irgendwo zwischen altem und neuem Berlin. Was die Filme darüber hinaus verbindet, ist, dass es sich bei den Hauptfiguren jeweils um junge Personen türkischer Herkunft handelt, die in Deutschland aufgewachsen sind. Jeder einzelne der drei Filme erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Dennoch tauchen einige Darsteller immer wieder auf.
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