Der Herbst in Berlin steht ganz im Zeichen von Ulrike Ottinger. Im Haus der Kulturen der Welt zeigt die Weltensammlerin, Filmemacherin und Fotografin in der Ausstellung <LINK www.hkw.de/en/programm/2011/floating_food/veranstaltungen_53875/Veranstaltungsdetail_62387.php/>"Floating Food"</LINK> (8.9.–30.10.), wie der Umgang des Menschen mit Nahrung auch seine Beziehung zur Umwelt spiegelt und auf diese Weise kulturelle Identität produziert. Die Ausstellung und die Welturaufführung ihres Films <LINK www.hkw.de/de/programm/2011/floating_food/veranstaltungen_53875/Veranstaltungsdetail_62397.php/>Unter Schnee</LINK> (HKW, 9.9.) sind die zentralen Veranstaltungen zu den Asien-Pazifik-Wochen 2011. Mit der Verleihung des Hannah-Höch-Preises 2011 durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin wird das vielschichtige Werk der Filmemacherin und Künstlerin geehrt. Im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) wird anlässlich dieser Ehrung das unbekannte und bisher nicht gezeigte malerische Frühwerk (1963–68) Ottingers ausgestellt (26.11.–22.1.). Das Arsenal lädt von September bis Januar in zwölf Filmveranstaltungen mit Gesprächen und Einführungen dazu ein, das filmische Œuvre von Ulrike Ottinger zu entdecken. Indem das Programm Themen, Zitate, Bilder und Töne der Ausstellungen aufgreift, spiegelt und kommentiert es Ulrike Ottingers Bewegtbild-Welten zwischen Opulenz und Stilisierung, Variationen des Theatralen und Ethnografischen, Kulturgeschichte und Science Fiction, Reflexion und Reise.
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