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Die Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin (kurz: EUNIC Berlin) lädt zu einer ganz besonderen Reise in die Geschichte der Berlinale von ihrem Anfang 1951 bis heute ein. 14 europäische Kulturinstitute präsentieren Filme ihres Landes, die bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin der letzten sechs Jahrzehnte mit dem Hauptpreis, dem Goldenen Bären, ausgezeichnet wurden. Die weitgespannte Auswahl umfasst 30 Lang- und Kurzfilme unterschiedlichster Genres und künstlerischer Handschriften, die an acht Abenden zwischen dem 13. September und 29. November im Arsenal präsentiert werden – in Anwesenheit zahlreicher Regisseure sowie Vertreter der jeweiligen Kulturinstitute. Eröffnet wird die Reihe am 13.9. mit dem Film DIE FRAU UND DER FREMDE (DDR 1984) von Rainer Simon, den wir zur Vorführung begrüßen dürfen, ebenso wie den Sprecher der EUNIC Berlin, János Can Togay und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

DIE FRAU UND DER FREMDE (Rainer Simon, DDR 1984, 13.9., zu Gast: Rainer Simon, János Can Togay, Dieter Kosslick) Zwei deutsche Kriegsgefangene in Russland während des Ersten Weltkriegs: Richard erzählt Karl alles über seine Frau Anna. Karl erträumt sich die Frau des anderen und kann fliehen. Zurück in Deutschland gibt er sich Anna gegenüber als ihr Mann aus.

ÖRÖKBEFOGADAS (Die Adoption, Ungarn 1975, Márta Mészáros, 26.9.) Präzises Porträt zweier Frauen im kommunistischen Ungarn. Anna flieht aus einem Jugendheim und findet Zuflucht bei der Industriearbeiterin Kata. Annas Freundschaft unterstützt Kata darin, sich ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und ein Kind zu adoptieren.

LAS PALABRAS DE MAX (Gespräche mit Max, Spanien 1978, Emilio Martínez Lázaro, 26.9., zu Gast: Emilio Martínez Lázaro) Der geschiedene Max fühlt sich zunehmend von seiner Umwelt isoliert. Auf der Suche nach Antworten auf existentielle Fragen offenbart er in Gesprächen seine Ängste.

Eine Veranstaltung von EUNIC Berlin in Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin.

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