Analogue Zone ist ein Langzeit-Filmkunstprojekt über analoge Filmarbeit, bei dem über 40 Filmemacher_innen, Künstler_innen und Amateur_innen aus Ägypten, Deutschland und Griechenland teilgenommen haben. Analogue Zone gründet sich auf einen lebendigen und intensiven Austausch zwischen den Filmvereinen Labor-Berlin e.V. und Cimatheque in Kairo, in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Filmlabor LabA (Athen). In drei Workshops in Kairo und Berlin entstanden mehr als 30 Kurzfilme, Installationen und Performances auf oder unter Verwendung von Super 8 oder 16-mm-Material. Nun schließt das Projekt Analogue Zone (2012–2016) mit einer zusammenfassenden Veranstaltungsreihe und internationalen Gästen. Die Film-abende, eine Ausstellung, Performances und Podiumsdiskussionen finden im Arsenal und bei LaborBerlin (PA58 – Prinzenallee 58) statt.
Das Arsenal zeigt an zwei Abenden (17. & 19.6.) eine Auswahl an kurzen und mittellangen Filmen, die während des Programms entstanden sind oder in Verbindung mit ihm stehen.
Am 16.6. eröffnet die Abschlussveranstaltung bei LaborBerlin (Prinzenallee 58) mit einer Ausstellung sowie einem Empfang. Eine umfassende Publikation mit DVD wird vorgestellt. Am 18.6. finden im LaborBerlin verschiedene Diskussionen rund um das Thema unabhängige Strukturen und Analogfilm und ein Performance-Abend statt.
Filmemacher_innen und Initiator_innen des Projektes werden anwesend sein: Michel Balagué, Hana Al Bayaty, Tamer El Said, Vassilly Bourikas, Islam El Azzazi, Maged Nager, Sarah Rifky, Gustavo Jahn & Melissa Dullius, Clara Bausch, Juan David Gonzales Monroy & Anja Dornieden. (mb/ll)
Analogue Zone wurde vom European Cultural Fund (ECF), dem Goethe-Institut Kairo sowie dem Berliner Senat gefördert.
