Seit Februar diesen Jahres ist bei ARTE Creative – einer interaktiven Plattform u.a. für experimentelle Film- und Videoarbeiten – eine Auswahl an Filmen von arsenal distribution zu sehen. Jeden Monat kommt ein neuer Film hinzu, der für jeweils ein Jahr gestreamt wird. Neu auf unserem Channel bei arte Creative ist Florian Zeyfangs Film INTRODUCTION TO A SHORT HISTORY OF PHOTOGRAPHY (Deutschland 2008, 12’). Weiterhin als Streaming zu sehen sind DER FATER (Deutschland 1986, 26') von Christine Noll Brinckmann, Marie Losiers TONY CONRAD DREAMINIMALIST (USA 2008, 26', englische OV), Ayse Erkmens COFFEE (Türkei 2007, 25'), Phil Collins SOY MI MADRE sowie Keren Cytters Film DER SPIEGEL (Deutschland 2007, 4'). In den nächsten Monaten werden weitere Filme und Videos aus dem Verleihprogramm von arsenal distribution online gestellt.
News from South Africa
Wieland Specks bewegte und unbewegte Bilder
Magical History Tour – Exzess und Opulenz
Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart
Zwischen Stillstand und Bewegung. Abisag Tüllmanns Arbeiten für den Film
Schallmauer | Projektionsfläche
Arsenal Summer School 2011
Vom 25. bis 27. August findet zum dritten Mal die Arsenal Summer School statt. Unter dem Titel Cut! Interventionen des Dokumentarischen beschäftigen sich acht Veranstaltungen – Werkstattgespräche, Diskussionen, Filmgespräche und Screenings – sowie ReferentInnen aus Theorie und Praxis mit dem Verhältnis von Dokumentarischem und Politischem, von Inhalt und Form sowie mit den Produktionsbedingungen für dokumentarisches Arbeiten. Mit Beiträgen von Karin Jurschick, Brigitta Kuster, Claus Löser, Avi Mograbi, Irit Neidhardt, Philip Scheffner, Stefan Stefanescu, Florian Wüst. Moderiert von: Milena Gregor, Birgit Kohler, Stefanie Schulte Strathaus.
Fernsehausstrahlung "Dreileben"
Am 29. August sendet die ARD das Fernsehprojekt "Dreileben", das im Rahmen des diesjährigen Forums uraufgeführt wurde. Im Sommer 2006 führten die Regisseure Dominik Graf, Christian Petzold und Christoph Hochhäusler einen Mailwechsel über Filmästhetik, die Berliner Schule, Deutschland und das Genre (veröffentlicht in der Zeitschrift "Revolver"). Zwei Jahre später beschlossen sie, die theoretische Diskussion mit einem gemeinsamen Filmprojekt fortzuführen: drei individuelle Geschichten, die um denselben Fait divers kreisen, die Flucht eines verurteilten Straftäters. In Petzolds ETWAS BESSERES ALS DEN TOD erlebt ein Zivildienstleistender eine Liebesgeschichte ohne Perspektive. Grafs KOMM MIR NICHT NACH erzählt von einer Polizeipsychologin, die an ihrem Einsatzort alte Bekannte trifft. Und Christoph Hochhäusler lässt in EINE MINUTE DUNKEL einen rastlosen Polizisten auf der Jagd nach dem Geflohenen falsche Gewissheiten anzweifeln. Drei Filme, drei Stile, drei spannende Annäherungen, Abschweifungen, Auseinandersetzungen. Ermöglicht haben das deutsche Fernsehsender. Wie Dominik Graf schrieb: "… dieses Arbeiten im Angesicht des TV-'Mainstreams', an seinem Rand, im Widerspruch und trotzdem, ob gewollt oder nicht, im Kommentar dazu – das finde ich/fand ich schon immer extrem kreativ."
Rising Stars Falling Stars – Präsentiert von Vaginal Davis