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3. bis 7. Oktober 2026

Das analoge Filmerbe in der Gegenwart und für zukünftige Generationen zugänglich zu erhalten, setzt die Verfügbarkeit der dafür notwendigen Technik wie auch die Kompetenz im Umgang damit voraus.

Vor diesem Hintergrund bietet das Arsenal vom 3. bis 7. Oktober einen mehrtägigen Analog-Workshop an. Arsenal-Mitarbeiter*innen und Partner*innen begleiten die Teilnehmer*innen bei der Herstellung eines 16-mm-Films, geben Einblick in den Umgang mit analoger Filmtechnik und die Filmentwicklung, sowie die Archivierung, Pflege und Digitalisierung bis hin zur Projektion von Kopien im Kino.

Der Workshop dient der Grundlagenvermittlung in Theorie und Praxis und vermittelt Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche. Die Teilnahmegebühr beträgt 360 Euro. Darin enthalten ist eine Rolle 16-mm-Material zur Herstellung eines Filmes (Gruppenarbeit!). Kameras werden zur Verfügung gestellt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 

Die Veranstaltungen finden teils in deutscher, teils in englischer Sprache statt.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bis 1.9.2026 unter: analog@arsenal-berlin.de 

Anmeldung

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Plätze werden entsprechend dem Eingang der Anmeldungen vergeben.

Teilnahmegebühr: 360 Euro, 300 Euro (Berlin-Pass)

Anmeldeschluss ist der 1. September 2026

Veranstaltungsorte

Arsenal Filmarchiv, silent green Kulturquartier
Gerichtstr. 35, 13347 Berlin

Arsenal Filminstitut
Gerichtstr. 53, 13347 Berlin

LaborBerlin
Prinzenallee 58, 13359 Berlin

Kornmanufaktur, ANDEC Filmtechnik
Hasenheide 9, 10967 Berlin

Kontakt

Angelika Ramlow | Projektkoordination

analog(a)arsenal-berlin.de

Anmeldeformular als PDF zum Download

Programm als PDF zum Download

Programm

Samstag, 3.10. & Sonntag, 4.10.
10:00–18:00 Uhr
, Arsenal Filminstitut

Filmen und Entwickeln
Mit Juan David González Monroy und Anja Dornieden

Nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des analogen Filmemachens werden die vielseitigen Funktionen der 16-mm-Bolex-Kamera mit besonderem Fokus auf ihre kreative Nutzung vorgestellt. Anschließend arbeiten die Teilnehmer*innen in Gruppen und erhalten jeweils eine Rolle 16-mm-Umkehrfilm zum Drehen.

Sonntag, 4.10.
10:00–18:00 Uhr
, LaborBerlin

Filmen und Entwickeln
Mit Juan David González Monroy und Anja Dornieden

Am zweiten Tag bekommen die Teilnehmer*innen eine Einweisung in die Dunkelkammer und entwickeln das Filmmaterial per Hand.

Montag, 5.10. 


10:00–18:00 Uhr
, Arsenal Filmarchiv

Filme archivieren und pflegen
Mit Juan David González Monroy und Michael Boxrucker

Das Programm widmet sich grundlegenden Fragen der Filmarchivierung und bietet Einblicke in die Praxis der Kopienpflege. Michael Boxrucker, der Kodak European Training Manager, wird über die aktuellen Negativ- und Umkehrmaterialien von Kodak sprechen und die Vielfalt des analogen Films in einem digital dominierten Markt beleuchten.

Dienstag, 6.10.
10:00–13:00 Uhr
, Arsenal Filminstitut

14:30–17:30 Uhr, Kornmanufaktur und ANDEC Filmtechnik
Digitalisierung
Mit Alexander Boldt, Anselm Heller, Reiner Meyer

In einem theoretischen Teil wird auf Aspekte des Film-Scannings eingegangen, die für die „Übersetzung“ vom Analogen ins Digitale bestimmend sind. Dabei spielen Dateiformate ebenso wie Codecs im Hinblick auf die Archivierung von Daten und die Erstellung von digitalen Kopien eine Rolle. Anschließend werden die von den Teilnehmer*innen hergestellten 16-mm-Filme bei der Kornmanufaktur gescannt, begleitet von einem Rundgang durch das ANDEC Filmtechnik Filmlabor.

18:00 Uhr
gemeinsames Abendessen (in der Teilnahmegebühr inbegriffen)

Mittwoch, 7.10.
10:00–16:00 Uhr
, Kino Arsenal

Projektion
Mit Anselm Heller

Vermittelt werden Grundkenntnisse der analogen Filmprojektion. Anschließend führen sich die Teilnehmer*innen gegenseitig ihre im Workshop entstandenen Filme vor.

 

Das Filmmaterial wird von Kodak Deutschland für den Analog-Workshop bereitgestellt.

 

Gefördert durch: