Laura Horelli

Uutisten aika / Newstime
2019

10.02.2019 15:00 OmEU Kino Arsenal 1
11.02.2019 14:00 OmEU Werkstattkino@silent green

39 Min. Englisch, Finnisch, Schwedisch.

Der Found-Footage-Film verhandelt kulturelle Differenzen, das Leben als Außenseiter*in, die Namibische Befreiungsbewegung und die Beziehungen zwischen Finnland und Namibia.
Der Film besteht aus Archivmaterial der späten 1960er- bis in die frühen 1990er-Jahre. Zu Bildern aus Sendungen, die auf dem finnischen öffentlich-rechtlichen YLE liefen und das alltägliche Leben zeigen, liest Ellen Ndeshi Namhila aus ihrer Autobiografie „The Price of Freedom“. Namhila verbrachte sieben Jahre als Flüchtling in Tampere und studierte mit einem Stipendium Bibliothekswesen. Sie berichtet über ihr Leben als alleinerziehende Mutter, teilt Beobachtungen über Missionare in Namibia und ihre Erfahrung mit der Kirche in Finnland. Die Bilder der Alltagsszenen vermitteln einen Eindruck, wie Namhila möglicherweise die sehr homogene finnische Gesellschaft wahrnahm.
Ausschnitte aus Nachrichtensendungen über die Namibische Befreiungsbewegung rahmen die Erzählung und zeigen Mitglieder der SWAPO (Südwestafrikanische Volksorganisation), Politiker*innen und Vertreter*innen der Vereinten Nationen und NGOs. Da in Namibia bis 1990 das Apartheid-Regime herrschte, ist Material über die Geschichte der SWAPO in Ländern zu finden, in denen die Mitglieder Exil erhielten.

Laura Horelli, geboren 1976 in Helsinki, Finnland, lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer künstlerischen Arbeit, meist digitaler Film, untersucht sie die Schnittstelle von privatem und öffentlichem Raum. Sie wurde mit verschiedenen Kunstpreisen und -stipendien ausgezeichnet und ihre Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen und auf Festivals zu sehen.


Interview mit Dr. Ellen Ndeshi Namhila, Vizeprorektorin der Universität von Namibia (UNAM)
23. Mai 2017, Windhoek

Laura Horelli: Vor einigen Jahren fand ich Ihre Autobiografie „The Price of Freedom“, zunächst auf Finnisch, später dann auch auf Englisch. Ich nehme an, sie wurde zuerst in Namibia veröffentlicht? Wie kam es zur Übersetzung ins Finnische?

Ellen Ndeshi Namhila: Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, wie es dazu kam. Ich weiß, dass es eine Person am Peace Institute gab, die sich des Projekts annehmen sollte, aber dazu kam es nie. Maria Forsman und Eija Poteri haben dann beschlossen, die Übersetzung ins Finnische zu machen. Eija war meine Kommilitonin als ich in Finnland studierte. Maria war meine Dozentin. Das Interesse bestand seit der Veröffentlichung des Buches, wahrscheinlich, weil es einige Passagen über Finnland enthält. Die Finnen wollen jedes einzelne Statement nutzen, egal ob es sich um eine Kritik oder um eine positive Sache handelt. Sie wollen es wissen.

LH: Wann hatten Sie die Idee, Ihre Autobiografie zu schreiben?

ENN: Ich war in Elternzeit mit meiner Tochter, die 1994 geboren wurde. Zuvor hatte ich im State House als Beraterin im Department of Women’s Affairs gearbeitet. Ich half, den Report Namibias für die Vierte UN-Weltfrauenkonferenz in Peking vorzubereiten. Nachdem ich den Entwurf des Berichts fertiggestellt hatte, musste ich ihn bei der Namibischen Frauenkonferenz präsentieren. Die Beratung wurde von der Niederländischen Botschaft gesponsort. Wir blieben bis spät auf der Konferenz. Am Morgen brach meine Fruchtblase und ich fuhr direkt ins Krankenhaus und brachte mein Kind zur Welt. Auf der Konferenz warteten die Leute auf mich und ihnen wurde mitgeteilt: Nein, die Dame ist im Krankenhaus und hat ein kleines Mädchen geboren.

Wissen Sie, in der Elternzeit hier, da ist man auf sich selbst gestellt. Ich bekam drei volle Monatsgehälter, denn die Niederländische Botschaft sagte, dass Frauen in den Niederlanden Anrecht auf volle Elternzeit haben. Wenn das Baby schlief, hatte ich nichts zu tun. Mein Mann ging zur Arbeit und wir hatten zu dieser Zeit auch ein Kindermädchen. Die Leute sagten: „Warum schreibst du nicht ein Buch über deine Erfahrungen? Du hattest ein solch spannendes Leben, schreib doch bitte etwas.“ Und da dachte ich: „Vielleicht kann ich wirklich etwas schreiben.“

LH: Gab es zu der Zeit viele solcher Biografien?

ENN: Nein.

LH: Also war Ihre eine der ersten?

ENN: Bei der Veröffentlichung des Buchs wurde festgestellt, dass ich die erste Schwarze namibische Frau war, die überhaupt ein Buch geschrieben hatte, von einer Biografie ganz zu schweigen.

LH: Haben Sie das Buch während der drei Monate geschrieben?

ENN: Ich schrieb in den drei Monaten, doch ich machte auch danach noch weiter. Erst war es nur eine Geschichte – Geschichten, an die ich mich erinnerte. Es gab keine Kapitel und solche Dinge. Später, als ich wieder zur Arbeit ging, wurde das Schreiben mein Hobby für die Abende. Jede Nacht, vor dem Schlafengehen, setzte ich mich hin und schrieb. Ich schrieb langsam und dann war das Buch fertig.

LH: Das Buch wurde vor kurzem wiederaufgelegt.

ENN: Ja, ich habe keine Ahnung wie oft es nachgedruckt wurde. Es scheint ein beliebtes Buch zu sein. Der Verlag sagt, es sei ein Klassiker. Finger weg von diesem Buch, es ist ein Klassiker!

LH: Lassen Sie uns über Ihre Zeit im Exil sprechen. Sie lebten also in einigen anderen Ländern, bevor sie mit einem Stipendium nach Finnland kamen?

ENN: Ich verließ Namibia im Jahr 1976 und war in Angola bis 1978 das Cassinga-Massaker geschah. Ich war in Cassinga, als die Stadt bombardiert wurde. Ich bin eine Überlebende. Die SWAPO (South-West Africa People’s Organization) versuchte, so viele Kinder wie möglich aus Angola herauszubringen, denn es war sehr unklar, was als nächstes passieren würde.

LH: Die Personen, die für ein Studium ausgewählt wurden, war das Personen, denen besonders vertraut wurde? Es muss ein Privileg gewesen sein. Nicht jede wurde nach Europe, in die Sowjetunion oder nach Kuba gesandt. Wie wurden die Personen ausgewählt, wie wurden Sie ausgewählt?

ENN: Ich bin nicht sicher, denn ich war keine Anführerin und ich weiß nicht, welche Kriterien sie hatten oder ob es überhaupt Kriterien gab. Alles was ich weiß ist: Ich war eine Krankenschwester. Eines Tages war ich im Krankenhaus und Doktor Iyambo Indongo, der der Gesundheitsminister der SWAPO war, kam. Er fragte mich: „Was machst du hier?“ Ich sagte: „Ich arbeite und bin stolz darauf!“ Er sagte: „Du kannst hier nicht arbeiten, du bist noch ein Kind. Du gehörst in die Schule. Ich werde dich nicht hier lassen. Hol deine Sachen und ich werde dich in die Schule bringen.“

Wenn ein Land der SWAPO ein Stipendium zubilligte, dann machten alle Kinder, die in Frage kamen, die Aufnahmeprüfung. Die Prüfungen wurden von den Ländern durchgeführt, die die Stipendien vergaben. Die SWAPO hatte damit nichts zu tun. Manchmal kamen Leute aus den Ländern, die die Stipendien anboten, in die Camps und hielten die Prüfungen ab. Die Namen derjenigen, die bestanden hatten, wurden an eine Wand angeschrieben. Du gingst dort hin und schautest nach, ob dein Name in der Liste auftauchte und wusstest, dass du gehen würdest. Wir wurden mit großen Lastwagen nach Luanda gebracht und von dort aus nach Westafrika, nach Gambia, wo ich zur Schule ging. Nach fünf Jahren schloss ich die Schule ab und kam nach Angola zurück. Bei der Rückkehr wurde vermerkt, was deine Interessen waren. Wenn dann ein Stipendium in diesem Feld verfügbar wurde, wurde man informiert.

LH: War das Bibliothekswesen von Anfang an das Fach Ihrer Wahl?

ENN: Zunächst nicht. Ich wollte Medizin studieren und sollte nach Kanada gehen, doch das Stipendium kam nie. Dann gab es noch eine Sache in Tansania, aber auch aus der wurde nichts. Dann hörte ich meinen Namen: Es gebe ein Stipendium in Finnland, jedoch für ein Studium des Bibliothekswesens. Wenn ich interessiert sei, könne ich hin.

LH: So kamen Sie also zufällig zum Bibliothekswesen?

ENN: Ja.

LH: Soweit ich weiß, war es Nickey Iyambo, der das Austauschprogramm der SWAPO mit Finnland initiierte. Er war als erster in Finnland, bereits in den 1960er-Jahren?

ENN: Ja, das ist möglich.

LH: Andere Leute, die ich in meiner Recherche gefunden habe, sind Maria und Elia Kaakunga.

ENN: Ja, Maria lebt hier. Sie weiß das wahrscheinlich besser. Sie ist vom Alter her näher an diesen Leuten. Ich war noch ein Kind. Ich kannte die Anführer*innen nicht. Ich war nur ein Mädchen aus Ondobe.

LH: Hatten Sie in Finnland viel Kontakt zu anderen Namibier*innen?

ENN: Als ich nach Finnland kam, waren wir ein Team. Wenn andere Namibier*innen hörten, dass neue Namibier*innen angekommen waren, dann besuchten sie dich, selbst wenn sie nicht in deinem Alter waren. Die Leute, die wir in Finnland antrafen, unterstützten uns. Im Rahmen unseres Stipendiums konnten wir uns zweimal im Jahr als Gruppe treffen. Wir waren eine Woche lang am selben Ort und dann ging jede und jeder wieder zurück zum Studium. Wir waren wie eine Familie.

LH: Wo fanden die Treffen statt? In einem Ferienhaus?

ENN: Mal wurden wir nach Kiljava gebracht, mal nach Helsinki, aber auch anderswo hin, in irgendwelche „Opistos“ (Universitäten, Institutionen, A.d. Übersetzers), zum Beispiel, wenn Ferien waren und wir Kongresszentren benutzen konnten. Das Außenministerium lud zweimal im Jahr zu großen Empfängen nach Helsinki ein. Das Stipendienprogramm war sehr gut durchdacht. Es förderte unser Gemeinschaftsgefühl und hielt uns in Kontakt zu unserer Heimat. Darum sind viele Namibier*innen, die in Finnland waren, nach dem Studium nach Angola oder Sambia gegangen. Wären wir verstreut und auf uns selbst gestellt gewesen, weiß ich nicht, was passiert wäre.

LH: Haben Sie sich mit der SWAPO identifiziert? Waren Sie die ganze Zeit über ein SWAPO-Mitglied?

ENN: Ja, ja.

LH: Wurden Sie von der SWAPO in irgendeiner Weise kontrolliert? War die Organisation daran interessiert, Sie zu kontrollieren?

ENN: Das ist schwer zu sagen, denn wenn jemand dich kontrollieren will, glaube ich nicht dass sie ankommen und dir sagen: „Ich will dich kontrollieren.“ Wie kontrolliert man jemanden, der in Viittakivi ist? Ich lebte sieben Jahre lang in Tampere und keine einzige SWAPO-Person hat je einen Fuß in meine Wohnung gesetzt. Ich habe mich selbst als SWAPO-Mitglied registrieren lassen, denn die SWAPO war eine Freiwilligenorganisation. Ich verpflichtete mich der Partei, der Befreiung Namibias und der Arbeit an der Realisierung unserer Unabhängigkeit. Ich hatte die Verantwortung, alles was ich tat, in den Dienst der Sache, den Dienst des Befreiungskampfes zu stellen. Wenn ich mit Finn*innen zu tun hatte, ermunterte ich sie, unseren Kampf zu unterstützen, den Geflüchteten, die wir in Angola und Sambia zurückgelassen hatten, Kleidung zu schicken und sie mit Essen, Geld oder sonst wie zu unterstützen.

LH: Gab es ein großes Bewusstsein für die Situation in den Camps in Angola und Sambia?

ENN: Ja, es gab sehr viel Bewusstsein dafür.

LH: Wer hat dieses Bewusstsein geschaffen?

ENN: Ich glaube, das waren sogar einige finnische Politiker*innen. Ich hatte ein Kind, also nahm ich nicht an vielen der Aktivitäten teil. Wo sollte ich mein Kind lassen? Ich weiß, dass einige meiner Kolleg*innen aus Tampere in den Ferien sogar nach Schweden, nach Stockholm reisten, um Kleidung für die Geflüchteten in Angola und Sambia zu verpacken und zu verschicken.

LH: Es gab eine Kindertagesstätte in Kwanza Sul, die, glaube ich, als Kooperation zwischen der finnischen Regierung und der DDR entstand.

ENN: Ja. Wenn Sie mit Doktor Merja Saarinen sprechen… es gab drei finnische Ärztinnen, auch Brigitta Lång und Liisa Taskinen. Sie waren mit uns in den Camps. Sie kamen direkt nach Cassinga an und lebten dort für viele Jahre.

LH: Wann waren Sie zuletzt in Finnland?

ENN: Letztes Jahr im September. Es gab da einen sehr netten Artikel! (Veli-Pekka Leppänen, „Tohtori Ellen Ndeshi Namhila pakeni sissileirille, pääsi stipendiaatiksi Tampereelle – ja nousi yliopiston vararehtoriksi Namibiassa“, Helsingin Sanomat, 8.9.2016)

LH: Den kenne ich! Planen Sie, demnächst wieder nach Finnland zu kommen?

ENN: Wir haben hier jetzt dieses Problem, wir müssen unsere Finanzen in den Griff bekommen, weil es uns als Land finanziell nicht besonders gut geht. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, reichen wir sie an andere Leute weiter, besonders an junge Leute. Wir, die wir hier sind, sollten uns auf die Verwaltung konzentrieren und mit gutem Beispiel vorangehen.

LH: War die Beschäftigung mit Ihrer Vergangenheit der Auslöser auch andere Bücher zu schreiben? Hat die Arbeit an Ihrer Autobiografie dazu geführt, dass Sie auch andere Themen bearbeiten wollten?

ENN: Nein, diese Buch hat nichts mit den anderen Büchern zu tun. Das Buch über Kaxumba kaNdola entstand, weil es entstehen musste. Kaxumba ist wie ein Mythos für mich. Als ich erfuhr, dass Kaxumba – dessen Namen ich gehört hatte, ein Mann, der ein Held, ein übernatürliches Wesen war und sich in Objekte verwandeln konnte, um der südafrikanischen Polizei zu entkommen – tatsächlich existierte, war ich schockiert. Nach der Unabhängigkeit, am 21.3.1990, sah ich ihn im Unabhängigkeitsstadion. Er erhob sich während der Rede des Präsidenten, weil er erwähnt wurde. Ich konnte es nicht glauben! Er war ein echter Mensch! Die Geschichte interessierte mich und ich interviewte ihn. Leider starb er, doch ich führte meine Recherche mit seiner Familie und seinen Freund*innen weiter und dann schrieb ich das Buch.

Den Frauen aus „Tears of Courage“ begegnete ich zufällig. Ich wuchs im Exil auf. Ich ging ins Exil, als ich zwölf Jahre alt war. Deshalb weiß ich nicht viel über das Leben in Namibia. Als ich nach der Unabhängigkeit zurückkehrte, war ich der Meinung, dass wir die Unabhängigkeit erkämpft hätten. Wir, die wir im Exil gewesen waren, hatten den Freiheitskampf geführt. Als ich Kaxumbas Frau Priskila Ndahambelela Tuhadeleni interviewte, verwies sie mich an eine andere Frau, Drothea Nikodemus. Drothea erzählte mir, dass sie für die Versorgung der PLAN-Guerilla (People’s Liberation Army of Namibia) mit Lebensmitteln verhaftet wurde. Die PLAN kämpfte gegen die South African Defense Force. Die südafrikanische Polizei folgte ihren Fußspuren und diese Spuren führten zu Drotheas Haus. Also nahmen sie sie fest. Zusammen mit anderen wurde sie nach Pretoria gebracht und vor Gericht gestellt. Sie erzählte mir, dass Justina Amwaalwa, eine andere Frau, die verhaftet wurde, schwanger war und ihr Kind im Gefängnis zur Welt bringen musste.

Als ich das erste Mal zu Aili Andreas Iitulas Haus ging, wollte sie nicht mit mir sprechen. Sie weinte, denn diese Leute, sie haben schrecklich gelitten. Vor der Unabhängigkeit waren sie arm. Sie waren niemand und wurden bezichtigt, dieses und jenes getan zu haben. Dann kam die Unabhängigkeit, für die sie kämpften, und immer noch bekamen sie keine Anerkennung. Sie sahen auch, wie Leute, die mit dem Feind kollaboriert hatten, manchmal trotzdem noch zu Anführer*innen wurden. Aili weinte und sagte: Warum bist du nicht zur Unabhängigkeit hergekommen? Warum erst jetzt? Sie dachte, ich sei von der Regierung. Die Regierung hatte mich nicht zu dem Interview geschickt. Ich konnte sie damals einfach nicht interviewen. Ich ging nach Hause und fragte mich, was die ethisch richtige Entscheidung sei: Noch einmal zu ihr zu gehen oder es einfach dabei zu belassen. Eines Tages beschloss ich dann, noch einmal zu ihr zu gehen.

LH: Wie viel Zeit war inzwischen vergangen?

ENN: Sechs Monate vielleicht. Danach sprach sie mit mir und musste nicht weinen. Ich erklärte ihr dann auch, warum ich tat, was ich tat. Damals war ich nicht sicher, ob ich ein Buch schreiben würde. Ich ging nur einer Sache nach, die ich zu Ende bringen wollte. Diese Männer und Frauen halfen den ersten SWAPO-Guerillas, die 1965 nach Namibia kamen, um den Unabhängigkeitskampf zu beginnen.

Bibliographie
Ellen Ndeshi Namhila, The Price of Freedom, 1997, New Namibia Books (“Vapauden hinta”, Rauhankasvatusinstituutti ry, 2001)
Ellen Ndeshi Namhila, Kaxumba kaNdola, Man and Myth, the Biography of a Barefoot Soldier, 2005, Basler Afrika Bibliographien
Ellen Ndeshi Namhila, The Tears of Courage, 2009, Archives of Anti-Colonial Resistance and the Liberation Struggle, Windhoek
Ellen Ndeshi Namhila, Mukwahepo: Woman Soldier Mother, 2013, University of Namibia Press

Produktion Laura Horelli. Produktionsfirma Laura Horelli (Berlin, Deutschland). Regie Laura Horelli. Montage Janina Herhoffer. Sound Design Jochen Jezussek. Ton Sonja Majewski. Stimme Ellen Ndeshi Namhila. Mit Nickey Iyambo, Raimo Kankondi, Mikko Ihamäki, Elia Kaakunga, Hina MuAshekele, Leake Hangala, Sam Nujoma, Herman Adimba Toivo ya Toivo, Martti Ahtisaari.

Filme

1999: Mobile Phone Use / Advertising (Videoinstallation, 3 Min.). 2003: Helsinki Shipyard / Port San Juan (Videoinstallation, 17 Min.), You Go Where You’re Sent (19 Min.). 2004: Wolfen-Nord, Teil 1 und 2 (mit Kathrin Wildner, Videoinstallation, 13 Min.). 2005: 712 Interviews? (Videoinstallation, 19 Min.), Incomplete Picture – „Discover Japan“ (Videoinstallation, 18 Min.). 2007: I Have Been Considering Making a Video about a Ski Resort in Northern Finland and Showing it in a Gallery in Berlin (Videoinstallation, 16 Min.). 2009: Shedding Details (mit Gerhard Friedl, 24 Min.), Haukka-pala (A-Bit-to-Bite) (Videoinstallation, 28 Min.). 2010: Trading Places (mit Ann Kaneko, Videoinstallation, 27 Min.). 2011: The Terrace (24 Min.). 2013: A Letter to Mother (27 Min.). 2016: Jokinen (45 Min., Forum Expanded 2017). 2018: Namibia Today (Videoinstallation, 21 Min., Forum Expanded 2018). 2019: Uutisten aika / Newstime.

Foto: © YLE