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Lana Gogoberidse zählt zu den wichtigsten Filmemacherinnen Georgiens. In ihrer Autobiografie korrespondieren Erinnerungen auf ganz besondere, persönliche Art und Weise mit der georgischen Geschichte sowie der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Gogoberidse wächst in einer Welt voller Brutalität und Unsicherheit auf. In der Zeit des Großen Terrors wird ihr Vater 1937 als »Feind des Volkes« hingerichtet und ihre Mutter zu 10 Jahren Lagerhaft verurteilt. Besonders der Verlust der Mutter bildet eine tiefe Zäsur in Gogoberidses Leben, den sie auch immer wieder in ihrem künstlerischen Schaffen thematisiert. Ihren internationalen Durchbruch feiert Gogoberidse mit ihrem autobiografisch beeinflussten Film RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE (EINIGE INTERVIEWS ZU PERSÖNLICHEN FRAGEN, UdSSR/Georgien 1978), der 1979 den Grand Prix in San Remo gewinnt. Gogoberidses Memoiren erzählen die einzigartige Geschichte einer herausragenden Künstlerin, starken Frau und engagierten Politikerin, die 2019 mit 90 Jahren einen weiteren Film fertiggestellt hat.

Lana Gogoberidse
Ich trank Gift wie kachetischen Wein
Autobiografie
Erschienen im Mitteldeutschen Verlag, mitherausgegeben vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V.
Aus dem Georgischen von David Kakabadse
https://www.mitteldeutscherverlag.de/

516 S. + 16 Bildseiten, Br., 140 × 210 mm, s/w-Abb., 25 €
ISBN 978-3-96311-156-3

Ein Projekt in Rahmen von Archive außer sich.

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