Juli 2021, kino arsenal

70 mm / Hommage Marina Vlady

SJUSCHET DLJA NEBOLSCHOGO RASSKASA, 1969

Im Rahmen unserer fortlaufenden Reihe mit Projektionen im analogen Großbildformat und anlässlich der Hommage an Marina Vlady zeigen wir eine Erstaufführungskopie des Films SJUSCHET DLJA NEBOLSCHOGO RASSKASA (Sujet für eine Kurzgeschichte, Sergej Jutkewitsch, UdSSR/Frankreich 1969). Er beginnt mit einem Tag im Leben Anton Tschechows, an dem er sich an die gemeinsame Zeit mit Lydia (abgekürzt Lika) Misinowa (Marina Vlady) erinnert. Misinowa war eine junge Lehrerin und begabte Sängerin, die Tschechow über seine Schwester kennenlernte und mit der ihn ein jahrelanges, wechselhaftes Liebesverhältnis verband. Sie gilt als Inspiration für die Hauptfigur der Nina in seinem Stück „Die Möwe“. Jutkewitsch gestaltete seinen episodisch angelegten Film als formal virtuose und in der Farbgestaltung betörende Ode an die Frühzeit des Bewegtbildes: Er inszenierte seine Schauspieler vor theaterhaften Dekors, verwendete Rückprojektionen und Blenden, um eine Aura des Vergangenen, Wehmütigen und zugleich Zauberhaften zu kreieren. (gv) (31.7., Einführung: Marina Vlady)

kino arsenal: „The gatekeepers exist to be overthrown.“ 
Amos Vogel – Reprisen und Repliken

20:00 Kino 1


Walking From Munich to Berlin

Geography of the Body

Meshes of the Afternoon

Glens Falls Sequence

In the Street

Desistfilm

Un chant d’amour

Walking From Munich to Berlin Oskar Fischinger D 1927 35 mm 5 min
Geography of the Body Willard Maas USA 1943 16 mm 7 min
Meshes of the Afternoon Maya Deren, Alexander Hammid USA 1943 16 mm 14 min
Glens Falls Sequence Douglass Crockwell USA 1946 16 mm 11 min
Kopie aus dem George Eastman Museum, Rochester
In the Street Helen Levitt, James Agee USA 1948 16 mm OF 16 min
Desistfilm Stan Brakhage USA 1954 16 mm ohne Dialog 7 Min
Un chant d’amour Jean Genet F 1950 16 mm ohne Dialog 26 min

Eröffnung
Einführung: Tobias Hering