Juli 2013, kino arsenal

Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

NEUN LEBEN HAT DIE KATZE, 1968

Ula Stöckls Debütfilm NEUN LEBEN HAT DIE KATZE  ist heute fast noch erstaunlicher als 1968, als er von Presse und Publikum als "erster feministischer Film" gefeiert wurde. In Cinemascope gedreht, erzählt NEUN LEBEN HAT DIE KATZE episodisch und elliptisch von fünf Frauen, ihren alltäglichen Erfahrungen, Sehnsüchten und emanzipatorischen Strategien innerhalb einer männerdominierten Gesellschaft. Die unkonventionelle Erzählweise, die teils witzigen, teils überraschenden Bildfindungen und nicht zuletzt die noch oder wieder aktuelle Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten man oder frau jenseits der wirksamen Geschlechterverhältnisse hat, erklären den anhaltenden Kultstatus des Films. Gleichzeitig repräsentiert er in besonderer Weise die umfangreiche Sammlung von Filmen deutscher Regisseurinnen, die im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek einen Schwerpunkt bildet.(15.7., zu Gast: Ula Stöckl)

kino arsenal: Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

19:00 Kino 2


Neun Leben hat die Katze

*Neun Leben hat die Katze Ula Stöckl BRD 1968
35 mm 86 min

Zu Gast: Ula Stöckl
kino arsenal: Magical History Tour – Musik im Film

20:00 Kino 1


Bird

Bird Clint Eastwood USA 1988
35 mm OF 160 min