Dezember 2016, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert

ICH WAR NEUNZEHN, 1967

Junges Kino trifft "alte" DEFA-Filme – Andres Veiel präsentiert: Aus Anlass des 70. Jahrestages der DEFA-Gründung im Mai 2016 lädt die DEFA-Stiftung wichtige junge Regisseur_innen ein, DEFA-Filme vorzustellen, die sie besonders beeindruckt und beeinflusst haben. ICH WAR NEUNZEHN (Konrad Wolf, DDR 1967): Ein emigrierter Deutscher kehrt 1945 als Leutnant der Sowjetarmee in seine Heimat zurück. Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Im zweiten Teil werden zwei kurze Dokumentarfilme von Volker Koepp gezeigt. In seinen frühen Filmen sind die Menschen organischer Teil einer Gegend, verwoben mit deren Vergangenheit und Gegenwart – einer Gegenwart, die sich vor allem in Arbeitsabläufen manifestiert. Sie sind Momentaufnahmen, die Wandelbarkeit und Beständigkeit des menschlichen Lebens zugleich dokumentieren. (jr) (5.12.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert

19:00 Kino 2


Ich war neunzehn

Ich war neunzehn Konrad Wolf DDR 1967
35 mm 119 min

Zu Gast: Andres Veiel Moderation: Ralf Schenk
kino arsenal: Neues französisches Kino

20:00 Kino 1


Mercuriales

Mercuriales Virgil Vernier F 2014
DCP OmE 104 min

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert

21:30 Kino 2


Tag für Tag

Feuerland

Frühe Dokumentarfilme von Volker Koepp:
Tag für Tag DDR 1979 35 mm 32 min
Feuerland DDR 1987 35 mm 30 min

Zu Gast: Andres Veiel Moderation: Ralf Schenk