Mai 2018, kino arsenal

Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

Der Wunsch, die einseitige Beobachtung umzukehren, ist so alt wie die Anthropologie selbst. Unter den Filmemachern ist es Jean Rouch, der am konsequentesten die Inversion (post-)kolonialer Beobachtungsperspektiven in den Mittelpunkt stellte: durch improvisierte Spielfilme, die bereits die frühe Nouvelle Vague inspirierten und in ihrer Mischung aus Scherz und Ernst, Allegorie und Klamauk ihresgleichen suchen. In seinem Vortrag „Mai 1968 und die Umkehrung des ethnografischen Blicks“ führt Erhard Schüttpelz (Universität Siegen) in PETIT À PETIT(Jean Rouch, F 1971) ein, wo ein Geschäftsmann aus Niger die Pariser wie ein Anthropologe untersucht. Der Film wird im Anschluss gezeigt. Die Cinepoetics Lectures sind eine Reihe der gleichnamigen Kolleg-Forschergruppe an der Freien Universität Berlin. (cs/dd) (28.5.)

kino arsenal: Retrospektive Pietro Germi

19:00 Kino 1


Il ferroviere

Il ferroviere Das rote Signal Italien 1956
Mit Pietro Germi, Sylva Koscina, Saro Urzì
35 mm OmE 118 min

kino arsenal: Magical History Tour: Production Design

19:30 Kino 2


Solo Sunny

*Solo Sunny Konrad Wolf DDR 1978–80
Mit Renate Krößner, Alexander Lang, Heide Kipp
35 mm 104 min

kino arsenal: Retrospektive Pietro Germi

21:15 Kino 1


Un maledetto imbroglio

Un maledetto imbroglio Unter glatter Haut Italien 1959
Mit Pietro Germi, Claudia Cardinale, Saro Urzì
35 mm OmE 106 min