Oktober 2019, kino arsenal

Öffentliche Sichtung

A-Clip war ein Projekt (1997–2003), das von der Grundidee ausging, die Aufmerksamkeit des Kinopublikums für die Platzierung politischer und subjektiv-künstlerischer Aussagen zu nutzen. Dafür wurden Kurzfilme produziert, die sich an der Werbefilmästhetik orientierten, sie aufgriffen, persiflierten oder brachen, und die sich mit dem Thema der „inneren Verunsicherung“ auseinandersetzten, die Menschen erfasst und zur Entsolidarisierung führt. Die einzelnen A-Clips, jeweils ca. 50 Sekunden lang, wurden in die Werbeblöcke der Kinos hineingeschnitten. Die A-Clip-Produzent*innen sind Filmemacher*innen oder Künstler*innen, die neue Wege suchten, um eine politische Öffentlichkeit herzustellen.
Für den Einsatz der A-Clips in den Kinos wurden 35-mm-Kopien hergestellt, die im Archiv des Arsenal verblieben und nun wieder hervorgeholt werden. In einer öffentlichen Sichtung wollen wir nicht nur den Zustand des Materials begutachten, sondern auch überprüfen, welche Wirkung die Clips heute entfalten. (stss) (9.10., in Anwesenheit einiger Produzent*innen)

kino arsenal: Filme von Wolfgang Höpfner und Peter Goedel

19:30 Kino 2


Vor 4 Jahren – vor 2 Jahren

*Vor 4 Jahren – vor 2 Jahren
Wolfgang Höpfner, Norbert Weyer
BRD 1977–79 16 mm 103 min

Zu Gast: Wolfgang Höpfner
kino arsenal: Es war einmal Beirut – Hommage Jocelyne Saab

20:00 Kino 1


Beyrouth, jamais plus

Les enfants de la guerre

Beyrouth, ma ville

Dokumentarfilmprogramm
Beyrouth, jamais plus Nie wieder Beirut
Libanon 1976 DCP OmE 35 min
Les enfants de la guerre Kinder des Krieges
Libanon 1976 16 mm OmE 12 min
Aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen
Beyrouth, ma ville Beirut, meine Stadt
Libanon 1982 DCP OmU 36 min