Mai 2018, kino arsenal

Archive außer sich: ANNA

ANNA, 1972-75

Im Katalog des Berlinale-Forums war 1975 zu lesen: „ANNA (von Alberto Grifi und Massimo Sarchielli) ist ein Video-Band, das 1972–73 aufgenommen wurde und das Grifi 1975 mit einem Apparat seiner Erfindung, dem ,Vidigrafo‘, auf 16mm-Film übertrug. (…) Er zeigt die reale Situation Annas, eines 16 Jahre alten drogenabhängigen Mädchens, das schwanger ist, Sarchielli auf der Piazza Navona kennenlernt und von ihm aufgenommen wird. Zur gleichen Zeit filmten die Regisseure das, was sich in Rom im Milieu der Randgruppen ereignete.“ Im Zuge ihrer Recherche stieß Constanze Ruhm im Arsenal-Archiv auf dieses zentrale Werk der italienischen (Post-)68er-Bewegung. In einem Filmessay, an dem sie zusammen mit Emilien Awada arbeitet und das sie einführend vorstellt, setzt sie die strukturgebenden psychischen Konstellationen der Figuren in ein analytisches Verhältnis zum kinematographischen Apparat und seinen Archiven. (stss) (8.5.)

kino arsenal: Buchpräsentation: Moments of Rupture: Space, Militancy & Film

19:00 Kino 1


Masking Tape Intervention: Lebanon 1989

Falling Is Not Collapsing, Falling Is Extending

Masking Tape Intervention: Lebanon 1989
Helene Kazan GB/Libanon 2013 Digital file OmE 7 min
Falling Is Not Collapsing, Falling Is Extending Marwa Arsanios
Libanon 2016 Digital file OmE 25 min

Zu Gast: Marwa Arsanios und Sandra Schäfer, Moderation: Simon Sheikh