Dezember 2019, kino arsenal

Routine Pleasures

PRESENTATION SISTERS, 2005 (©Tacita Dean)

Fünf Nonnen der Ordensgemeinschaft Presentation Sisters in Cork vollziehen rituelle Handlungen – Morgengebet, Teezubereitung, Waschen – in denen sich die Zeit staut, fragmentiert, und gleichzeitig die Struktur des Tages aufgehoben ist. David Hockney raucht fünf Zigaretten, wiederkehrende Gesten im Raum seiner Arbeit, das Atelier in Los Angeles. Das Aufeinanderprallen der verschiedenen Orte und Zeiten von Tacita Deans PRESENTATION SISTERS (GB 2005) und PORTRAITS (DAVID HOCKNEY) (GB 2016) parallelisiert die rituellen Handlungsweisen bei der Arbeit, des Kollektivs und des Künstlerindividuums, des religiösen und häuslichen Rituals und der Arbeit am Bild. Der Filmabend „Routine Pleasures“ stellt die Fragen nach rituell-repetitiven Handlungen und ihrer spezifischen Zeitlichkeit im 16-mm-Filmbild in den Rahmen fotografischer und filmischer Evidenzerzeugung, die an der Kolleg-Forschergruppe „BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik“ an der Freien Universität erforscht wird. Anschließend Gespräch mit Tacita Dean und Katja Müller-Helle. (kmh) (11.12.)

kino arsenal: In Rücksprache
 – Dokumentarische Arbeiten aus Geschichte und Gegenwart

19:00 Kino 1


Wohnhaft Erdgeschoß

Wohnhaft Erdgeschoß Jan Soldat
D/Österreich 2020 DCP OmE 48 min

Einführung: Alexander Scholz
Im Anschluss Gespräch mit Jan Soldat, Moderation: Birgit Kohler
kino arsenal: In Rücksprache
 – Dokumentarische Arbeiten aus Geschichte und Gegenwart

21:00 Kino 1


Das bleibt, das kommt nie wieder

*Das bleibt, das kommt nie wieder
Herbert Schwarze BRD 1989
16 mm 81 min