Regie
Utkarsh
Indien, USA / 2026
19 Min.
/ OF
Originalsprache
Englisch
Der Film nähert sich der Stadt Delhi als einem Ort, den Geschichte, Ideologie und der Akt des Erinnerns selbst freilegen wie eine Ausgrabungsstätte. Fragmente staatlicher Aufzeichnungen, mythische Erzählungen und persönliche Erinnerungen setzen sich zu einem spekulativen Archiv zusammen, das jegliche Versuche vereitelt, die Identität der Stadt als Monolith zu fixieren.
Über der heutigen Ausgrabung schwebt das Bild einer zerstörten Moschee und eine Begegnung aus der Kindheit nimmt die Form eines Lochs im Boden an. Archäologie ist hier sowohl eine Methode als auch eine Metapher. Durch sie untersucht A Circle as the Center of the Whole Zyklen von Entdeckung und Auslöschung, die in persönlichen und politischen Besitzansprüchen an die Stadt mitschwingen. Auf Umwegen erschafft er sich wieder und wieder ein Bild seines Terrains. Was entsteht, ist eine alternative Geschichtsschreibung, gezeichnet von Brüchen, die die Frage aufwirft, wie Abwesenheit zur Ordnungsinstanz von Erinnerung und Raum wird.
Utkarsh ist ein Künstler und Filmemacher aus Delhi, dessen Arbeit untersucht, wie die sichtbare Welt konstruiert und erinnert wird. Er erforscht die optischen und archivischen Prozesse, die Erinnerung und Identität prägen. Seine Filme wurden auf der Berlinale, beim FICUNAM, EXiS und den Rencontres Paris/Berlin gezeigt. Als Stipendiat des Flaherty Film Seminar wurden seine Texte zu Film und Fotografie in The Caravan Magazine und STIRworld veröffentlicht. Er hat einen Master-Abschluss in Film/Video vom California Institute of the Arts. Im Jahr 2024 war er mit dem Film Remote Occlusions im Programm von Forum Expanded vertreten.
Regie Utkarsh. Kamera Utkarsh. Montage Utkarsh. Musik Lani.akea. Sound Design Utkarsh. Animation Utkarsh. Sound Mixing Aidan Reynolds. Produzent*in Utkarsh. Produktionsfirma Utkarsh (Los Angeles, USA). Mit Utkarsh.
Filme: 2024: Remote Occlusions (Forum Expanded 2024). 2026: A Circle as the Center of the Whole.
Gefördert durch:
