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Im Jahr 2023 wurde meine Heimatstadt Norrköping zu einem nationalen Symbol für den Kampf der neoliberalen Politiker gegen Kunst und Kultur. Kulturbudgets wurden rapide gekürzt, begründet damit, dass Kunst elitär und letztlich sinnlos sei. Angesichts dieser bedrohlichen Behauptung wollte ich einen inklusiven und hoffnungsvollen Film innerhalb der (noch) bestehenden kulturellen Infrastruktur Norrköpings drehen. Die Geschichte von Alf und Anita entfaltet sich als modernisierte Version des ursprünglichen sozialistischen Traums und greift den alten sozialdemokratischen Slogan „Alla ska med“ („Alle sind dabei“) auf. In ihrer Welt haben die Menschen Seelen, die sich nach täglichen Wundern sehnen. Ich sehe keinen Grund, warum wir eine so effiziente Gesellschaft aufbauen sollten, wenn nicht, um mehr Zeit für kreative und soziale Aktivitäten zu gewinnen. In meinem Wortschatz sind Kultur und Zivilisation Synonyme. Wir haben diesen Film gemeinsam mit Freunden gedreht und das Drehbuch dabei spontan entwickelt. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude beim Anschauen wie wir beim Dreh hatten.

Kim Ekberg

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