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Barbara Wurm: Zum Aufwärmen, könntest du vielleicht etwas zu deiner Beziehung zum Filmemachen sagen, deiner Vorgeschichte, deinen Interessen, dem, was dich da am meisten fasziniert?

Daniela Magnani Hüller: Ich habe als Kind schon immer super gern Filme und Fernsehen geschaut. Irgendwann habe ich dann herausgefunden, dass das ja wirklich auch ein Feld ist, in dem man arbeiten kann. Und dann war eigentlich der Plan gesetzt. Und ich mag einfach Menschen an sich, sie zu beobachten, zu gucken, was sie antreibt, einfach sehr genau hinzuschauen und da zu suchen, wo wir uns verbinden, wo wir uns vielleicht trennen. Ich dachte dann, Dokumentarfilm ist erstmal das Richtige und das war es dann zum Glück auch. Ich habe an der Filmhochschule angefangen und gemerkt, das liegt mir und ich möchte noch mehr wissen, mich weiterentwickeln und auch verschiedene Formen ausprobieren. Jedes Projekt, das ich bisher in der Filmhochschule gemacht habe, ist sehr anders. Von experimentell über Mixed-Media bis hin zu Interview-zentriert. Ich probiere mich da ehrlich gesagt noch aus.

BW: Und dann war aber trotzdem klar, dass dein erster langer Film dir selbst in gewisser Weise gewidmet ist?

DMH: Das hat sich eher ergeben. Mein erster Film handelte schon von einer Frau, die eine Gewalterfahrung gemacht hat. Das war ein Porträt und ich habe ein intensives Interview geführt, was dann quasi auch der Film war. Und ich wusste immer, da sind Themen, die mich einfach interessieren – Themenbereiche, die Frauen mehr betreffen oder feministische Sichtweisen. Ich wusste, dass ich noch diese eigene Erfahrung habe, aber war mir lange unsicher, ob ich das Thema überhaupt noch mal aufrollen sollte. Es ist einfach belastend, sich erneut damit zu befassen, nachdem so viel Zeit vergangen ist. 2022 habe ich mir dann das erste Mal die Akten richtig angeguckt und durchgelesen. Ich war emotional sehr mitgenommen, aber dachte mir, das ist schon auch wichtig und stark. Ich habe zu der Zeit viel von Annie Ernaux gelesen und mich so langsam rangetastet, ob ich etwas dazu machen will und in welcher Form. Das hat sehr klein angefangen und ich habe immer weiter ausgetestet, wie es sich anfühlt, anderen Leuten davon zu erzählen, die es noch nicht wussten. Ich bin über die letzten drei Jahre reingewachsen in das Projekt und bereue es nicht.

Carolin Weidner: Da es bereits am Rande um Interviews ging – deine Begabung, sie zu führen, hat mich an deinem Film sehr beeindruckt. Es gelingt dir, dass alle viel über sich preisgeben. Mit welcher Haltung und Vorbereitung bist du in diese Szenen gegangen?

DMH: Es ist interessant, dass du das sagst, weil mir das auch von einer Tonperson zurückgemeldet wurde. Wo ich das gelernt hätte. Ich habe gesagt: nirgendwo. Das sind einfach Fragen, die mich interessieren. Und natürlich bin ich vorbereitet reingegangen. Es gab verschiedene Themenkomplexe, Fragen, die ich noch mal geklärt haben wollte für mich, für mein Leben. Dafür hätte ich den Film nicht unbedingt gebraucht, aber warum nicht auch mit Film? Und es war für mich auch ein Weg, den Menschen neu zu begegnen, denen ich damals in ihren institutionellen Rollen begegnet bin. Sie noch mal als Menschen kennenzulernen. Ich dachte mir damals immer: Ich stehe hier mit meiner ganzen Persönlichkeit und mein Leben liegt ausgebreitet da. Es wird alles ganz genau erfragt. Von meinem Gegenüber wusste ich nichts. Das habe ich als ein sehr großes Ungleichgewicht empfunden.

Der Film gab mir die Möglichkeit, Dinge zu besprechen, die über mich hinausweisen und die auch von Strukturen in unserer Gesellschaft erzählen.

CW: Teilweise wirken deine Gesprächspartner*innen fast erleichtert, dass sie ihre Perspektive schildern können. Wie hast du das erlebt?

DMH: Ich glaube, ich habe von Anfang an vermittelt, dass es mir nicht darum geht, eine Art von Rachefeldzug zu starten. Dass ich nicht nur darauf herumreite, wo Leute etwas falsch gemacht haben. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich mich gut aus der Sache herausentwickelt habe. Ich bin glücklich mit meinem Leben heute. Ich bin sehr stolz auf alles, was ich geschafft habe seitdem. Ich habe kein Interesse daran, jemandem zu schaden. Trotzdem gibt es Sachen, die schlecht gelaufen sind und die immer noch schlecht laufen. Das war ein Hauptgrund, diesen Film zu machen, weil es über mich hinausweist und weil es jede Frau und jedes Mädchen treffen kann. Ich glaube, das habe ich vermittelt in den Gesprächen. Viele waren auch froh, dass sie sich dazu austauschen konnten, weil sie die Geschichte vielleicht auch noch belastet hat. Ich war sehr dankbar, dass Personen wie zum Beispiel die Lehrerin sich bereiterklärt haben, sich hinzusetzen und zu sagen: „Ja, ich habe damals nicht alles richtig gemacht und das bereue ich heute.“ Das ist ein Zeichen großer Stärke, finde ich.

BW: Ich möchte noch einmal auf etwas zurückkommen: Als du gesagt hast, dass es für dich auch um Klärungen ging, sagtest du, dafür hättest du den Film nicht gebraucht. Knallhart gefragt: Wofür brauchst du den Film? Was bietet er dir für Möglichkeiten, die du ohne ihn vielleicht nicht gehabt hättest?

DMH: Dinge zu besprechen, die über mich hinausweisen und eine Wichtigkeit haben, weil sie auch von Strukturen in unserer Gesellschaft erzählen, von Institutionen, von patriarchalen Strukturen. Deswegen wollte ich die Gespräche mit Kamera führen und nicht nur für mich. Gleichzeitig war es mir auch ein Anliegen, mich als Person und Charakter zu zeigen und nicht nur als Opfer dieser Straftat. Meine eigene Geschichte kann ich auch noch mal anders umsetzen und das ist etwas, das mich als Filmemacherin sehr gereizt hat, weil ich wusste, dass ich vielleicht auch ein bisschen mit Humor arbeiten möchte. Ich möchte zeigen, wie ich Gefühle übersetze, auch in Bildsprache. Ich möchte das sehr frei kombinieren. Ich wollte mein Anliegen teilen, aber auch vermitteln, dass mein Leben vielfältig ist, es sich nicht nur die ganze Zeit um schwierige Themen dreht. Dass ich immer versuche, weiterzumachen. Schönes wahrzunehmen in der Welt, in der Natur zum Beispiel. Gerade wenn man in einer Phase ist, in der man sehr dissoziiert oder sich allein fühlt mit seiner Erfahrung, war es mir wichtig, ein Überleben und ein Wertschätzen des Lebens zu zeigen. Das Leben kann einfach sehr schnell und unerwartet vorbei sein.

CW: Dein Film strahlt wirklich in viele Richtungen. Ich musste eben auch an den Besuch bei deiner Schwester in Brasilien denken, wo es beispielsweise um ihre sexuelle Auferstehung geht. Trotzdem ist alles unheimlich konzise, obwohl du mit so viel unterschiedlichem Material arbeitest. Das birgt die Gefahr, dass es völlig auseinanderfällt. Tut es aber gar nicht. Wie hast du das geschafft?

DMH: Keine Ahnung. Das war immer die große Gefahr, von Anfang an. Ich wusste, es wird ein Experiment und das kann auch alles nicht funktionieren. Und trotzdem war ich nicht bereit, zu sagen, es soll nur die und die Richtung haben. Aber ich habe sehr oft in dem ganzen Drehprozess gesagt: „Mal schauen, wie wir das am Ende alles zueinander bringen.“ Und ich habe zum Glück auch eine wahnsinnig tolle Editorin, Melanie Jilg, gehabt, die das wirklich monatelang mit mir durchgedacht hat, Ideen eingebracht hat und dann hat es irgendwie funktioniert. Aber ich bin selbst immer noch ein bisschen erstaunt darüber, wie das ging.

CW: Ich liebe auch die Musik, die du einsetzt und ich finde, du platzierst sie sehr klug. Es beginnt mit „Roda viva“ von Chico Buarque aus den Sechzigerjahren.

DMH: Genau. „Roda viva“ ist schwer zu übersetzen, aber es geht um ein Lebensrad, das sich immer weiterdreht und sehr schnell. Es geht darum, dass man gerne mehr bestimmen wollen würde, sein Schicksal gerne mehr in die Hand nehmen würde, aber das nicht wirklich schafft oder vieles passiert, was man nicht kontrollieren kann. Es gibt eine große Poesie in der Art, wie es formuliert ist.

CW: Dann gibt es ein sehr populäres Stück von Rita Lee, „Cor de Rosa Choque“, und zum Schluss „Tudo Que Você Podia Ser“ von Quarteto em Cy, einer Art Schwesternband. Das vermischt sich sogar gegen Ende ein bisschen mit der Gewaltfantasie der Kommissarin. Es ist, als würden alle Frauen zusammenkommen. Und es mündet dann in diesem wunderbaren Text. Ich finde das sehr stark. Wie bist du zu diesen Songs gekommen?

DMH: Musik gibt mir unheimlich viel im Leben, in den unterschiedlichsten Lebensphasen. Ich gucke da auch oft bei Songtexten in verschiedenen Sprachen die Bedeutungen nach und arbeite einfach gern damit, weil es für mich eine eigene Kunstform ist, die ich sehr, sehr schätze. Zu diesen Stücken: Es sind sehr bekannte brasilianische Lieder, und ich hatte schon ganz am Anfang ins Konzept geschrieben, dass es für mich wichtig ist, auch etwas von der brasilianischen Kultur und Sichtweise aufs Leben einzubringen. In brasilianischer Musik geht es oft um Zeiten, die schwierig sind und wie man aber trotzdem versucht, die schönen Seiten zu sehen und weiterzumachen. Insgesamt nähere ich mich auch der Poesie der Sprache ein bisschen an – ich bin zwar halb Brasilianerin, aber in Deutschland geboren und aufgewachsen.

Auch in Brasilien habe ich natürlich gemerkt, dass dieses Thema extrem auf offene Ohren stößt, wie überall, weil es einfach überall ein Thema ist.

BW: Wo wir schon bei Brasilien sind – wir haben deinen Film ausführlich diskutiert und sind an einen Punkt gekommen, wo uns diese tragische Ironie aufgefallen ist: Dass du dich in ein Land zurückziehst, dem man Macho-Kultur zuschreibt, sehr viel stärker wahrscheinlich als Deutschland. Hast du dir darüber Gedanken gemacht, würdest du kulturell Unterschiede sehen wollen oder ist die Gewalt an Frauen eigentlich ein universelles Problem?

DMH: Es ist leider überall so. Ich glaube, dass ich mit dem Film auch versucht habe, den Weg nachzuzeichnen, den ich damals gegangen bin. Ich bin zwei Jahre nach der Tat, also nachdem ich mein Abitur geschafft hatte und der Prozess vorbei war, nach Brasilien gegangen und habe mir da ein Jahr genommen, um wieder etwas zu spüren und an einem Ort zu sein, wo alles ganz anders ist und wo mich auch nichts direkt an die Tat erinnert. Das war für mich eine extrem wichtige Phase, die sehr zu meiner – ich nutze immer ungern das Wort „Heilung“, denn ich glaube nicht, dass es Heilung als Ganzes irgendwie geben kann – aber eine Phase, die doch viele Dinge für mich verbessert hat. Ich sehe es als Privileg an, dass ich die Möglichkeit hatte, so weit wegzugehen. Mein Vater hat mir letztens gesagt, dass meine Eltern sich damals dachten: „Auch das jetzt noch?“ Aber was hätten sie mir sagen sollen? Nach dem, was ich hier in München, in der angeblich so sicheren Stadt, erlebt hatte, welches Argument kann man da noch aufbringen? Für mich war vor allem wichtig, mich nicht mehr zu sehr einschränken zu lassen. Ich wollte frei sein. Ich wollte meine eigenen Entscheidungen treffen, nachdem ich in der Zeit davor sehr fremdbestimmt war.

CW: Ich habe Brasilien als extreme Kraftquelle empfunden, die eine Leichtigkeit reinbringt, die in Deutschland einfach auch kaputtgegangen war.

DMH: Ja, genau. Und das hat sehr viel mit der Kultur und den Menschen dort zu tun, mit einer Offenheit und Hilfsbereitschaft. Trotzdem ist es eine Perspektive von mir. Ich könnte gar nicht so in die Tiefe gehen, was dort für Gewalterfahrungen stattfinden. Aber auch in Brasilien habe ich natürlich gemerkt, dass dieses Thema extrem auf offene Ohren stößt, wie überall, weil es einfach überall ein Thema ist.

CW: Ich würde gerne das Stichwort Hilfsbereitschaft aufgreifen, beziehungsweise das Fehlen von Hilfsbereitschaft, das in deinem Film ja auch anklingt. Du äußerst dich recht kritisch zum deutschen Justizsystem und zum Opferschutz.

DMH: In einer Lage wie meiner arbeiten diese Gesetze nicht immer für einen und das erlebe ich hautnah. Ich bin in manchen Dingen unfreiwillig eine Expertin geworden, weil es nicht anders ging. Und die Lage, in der man als Opfer ist, als bedrohte Person, als Person, die gestalkt wird, und was man dann für Möglichkeiten hat, ist wirklich scheiße. Ich muss das so ehrlich sagen, wie es ist. Eigentlich wartet man ab, bis etwas passiert. Man hat ein extrem unfreies Leben, weil man Angst hat. Und das System arbeitet in dieser Hinsicht sehr gegen einen. Selbst wenn dann irgendwas passiert, gilt man vor dem Gesetz als reines Beweismittel. Ganz grundsätzlich ist die Lage wirklich schlecht, weil man, vor allem in Deutschland, auf gar keinen Fall Täter oder Menschen, die Drohungen aussprechen, vorschnell belangen möchte. Und dann hat man eben diese prekäre Lage. Trotzdem habe ich mich für einen Beruf entschieden, in dem ich etwas in der Öffentlichkeit stehe. Es wäre sehr wünschenswert, wenn es noch ein paar Gesetze gäbe, die einem mehr helfen, insbesondere uns Frauen.

BW: Für uns war auch faszinierend, wie du in deinen verschiedenen Rollen mit dir klarkommst. Du bist Regisseurin, du bist vor der Kamera, du bist Protagonistin und du bist Geschädigte oder Opfer. Wie hast du es angestellt, das zu trennen?

DMH: Ja, das war nicht so einfach. Es gelingt immer wieder anders. Ich würde sagen, dass ich grundsätzlich schon ein eher kontrollierter Mensch bin, auch durch diese Erfahrung. Ein Mensch, der nach außen immer sehr viel mehr Stärke oder Selbstbewusstsein oder Ruhe ausstrahlt, als es innen der Fall ist. Im Verlauf des ganzen Prozesses gab es immer wieder ein Austesten von Grenzen. Da ging es um einzelne Worte, die ich auf gar keinen Fall verwenden wollte, bis hin zu ganz wichtigen Entscheidungen, in welche Richtung der Film gehen soll. Und ich kontrolliere ehrlich gesagt alles sehr genau, weil mir das einfach sehr wichtig ist, dass verstanden wird, wo ich hin will. Dass man nicht in Schubladen gesteckt wird. Das war schwer.

BW: Du hast dich auch in der Inszenierung, wenn man so möchte, sehr zurückgenommen. Also du hast sehr oft die Gespräche in einer gewissen Entfernung gefilmt. Wie hast du überhaupt diese Gespräche mit den anderen angebahnt?

DMH: Das lief bei jeder Person etwas anders. Bei der Lehrerin war es tatsächlich so, dass ich ihr einen Brief geschrieben habe. Der ging los nach dem Motto: „Wir haben 14 Jahre lang nichts voneinander gehört, aber so und so ist mein Leben gerade. Ich beschäftige mich aktuell noch mal mit dieser Zeit meines Lebens. Ich würde gerne mit Ihnen darüber sprechen. Ob Sie dafür bereit wären. Ich mache das auch im Zusammenhang mit einem Film, den ich gerade plane.“ Und dann hat man sich erstmal zu einem ersten Gespräch getroffen. Es war wichtig, dass klar wird, was ich für Intentionen habe und dass da einfach ein Vertrauen herrscht, bevor man gleich mit einem Filmteam in so ein Gespräch geht. Und dann gab es wirklich auch nur dieses eine lange Gespräch über drei Stunden. Das mit den Totalen war mir wichtig, damit ich eine gewisse Konzentration für die Gespräche habe. Einerseits war es die beste Möglichkeit, dieses Gespräch in Ruhe zu führen, wenn die Kameras recht weit weg sind und wenn das Filmteam klein ist. Andererseits hat es mir erlaubt, mich besser auf meine Aufgabe als Regisseurin zu konzentrieren. Wichtig war mir außerdem, dass die Gespräche im öffentlichen Raum stattfinden und dass man viel vom umgebenden Raum sieht, weil es auch darum geht, meine Geschichte aus diesem Einzelschicksal, Einzelfall herauszuholen.

BW: Sehr beeindruckend.

CW: Hinsichtlich deines eigenen Verarbeitungsprozesses – hat der Film da noch einmal viel für dich angestoßen?

DMH: Ja. Wenn man die eigenen Erinnerungen runterschreibt, anfängt, sie zu kürzen und einzusprechen, mehrmals und wieder und wieder, dann im Schnitt und in der Tonmischung teilweise noch mal – natürlich ist das eine Art von Verarbeitung, die aber auch immer technischer wird mit der Zeit, weil es immer wieder neu bearbeitet wird. Das hat schon etwas verändert, aber ich würde sagen, Traumaverarbeitung ist einfach etwas, was sehr, sehr lang dauert. Ich hätte den Film nicht früher machen können. Das wäre nicht gegangen. Das war jetzt gerade noch der Zeitpunkt, wo ich gesagt habe, okay, ich kann mir das noch einmal angucken in aller Intensität, und dann reicht es auch.

BW: Ich finde es wirklich großartig, dass du uns einen Einblick in etwas subjektiv und objektiv Unfassbares gibst, das eben nicht nur deine subjektive Perspektive ist, sondern durch eine Kontextualisierung und die Auffächerung der Sachlage auch ein derartig objektiviertes Bild bietet. Insofern finde ich diesen Film auch so unglaublich reflexiv und gleichzeitig aktivistisch. Er hat eine intellektuelle, aber eben auch emotionale Intelligenz, diese Systemgrenzen irgendwie zu kontern. Und das ist eine sehr, sehr starke Geste – für dich, das spürt man auch in dem Film, aber eben auch für uns als Zuschauerinnen.

DMH: Danke. Nach vier Jahren in seinem Kämmerchen mit einem kleinen Filmteam ist es wirklich sehr schön zu hören, dass es so ankommt.

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