Mai 2017, kino arsenal

Öffentliche Sichtung –
 Das Harun Farocki Institut präsentiert

Bereits während ihrer Studienzeit am Institut für Filmgestaltung der HfG Ulm entwickelte Claudia von Alemann filmische Gegenerzählungen zur gesellschaftlichen Funktion der Frau vor und hinter der Kamera. In ES KOMMT DRAUF AN, SIE ZU VERÄNDERN (BRD 1973) geht Alemann an Frauenarbeitsplätze in den Adler-Werken in Frankfurt oder bei Leitz-Optik in Wetzlar, wo sie die Formen der Industriearbeit von Frauen untersucht und sichtbar macht: Fabrik und Familie sind Orte der Ausbeutung, die es nicht nur zu interpretieren, sondern zu verändern gilt. Zum gleichen Zeitpunkt in Kolumbien: Marta Rodríguez and Jorge Silva realisieren CHIRCALES (1966–1972), eine "cine-sociology" (Julianne Burton) über die Familie Castañeda, eine Ziegelei-Familie am Stadtrand von Bogotá. Im Anschluss Gespräch mit Claudia von Alemann. (HaFI) (16.5.)

kino arsenal: Rollen & Spiele – Die Filme von Matías Piñeiro

19:30 Kino 1


Hermia & Helena

Hermia & Helena
USA/Argentinien 2016
DCP OmE 87 min

kino arsenal: Linientreu und populär. 
Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945

20:00 Kino 2


Inkognito

Mannesmann

Inkognito Richard Schneider-Edenkoben D 1936 35 mm 88 min
Vorfilm: Mannesmann Walther Ruttmann D 1938 35 mm 15 min

kino arsenal: Rollen & Spiele – Die Filme von Matías Piñeiro

21:15 Kino 1


Viola

Viola Argentinien 2012
DCP OmE 63 min