Mai 2017, kino arsenal

Öffentliche Sichtung –
 Das Harun Farocki Institut präsentiert

Bereits während ihrer Studienzeit am Institut für Filmgestaltung der HfG Ulm entwickelte Claudia von Alemann filmische Gegenerzählungen zur gesellschaftlichen Funktion der Frau vor und hinter der Kamera. In ES KOMMT DRAUF AN, SIE ZU VERÄNDERN (BRD 1973) geht Alemann an Frauenarbeitsplätze in den Adler-Werken in Frankfurt oder bei Leitz-Optik in Wetzlar, wo sie die Formen der Industriearbeit von Frauen untersucht und sichtbar macht: Fabrik und Familie sind Orte der Ausbeutung, die es nicht nur zu interpretieren, sondern zu verändern gilt. Zum gleichen Zeitpunkt in Kolumbien: Marta Rodríguez and Jorge Silva realisieren CHIRCALES (1966–1972), eine "cine-sociology" (Julianne Burton) über die Familie Castañeda, eine Ziegelei-Familie am Stadtrand von Bogotá. Im Anschluss Gespräch mit Claudia von Alemann. (HaFI) (16.5.)

kino arsenal: Linientreu und populär. 
Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945

19:00 Kino 2


Der Mann, der Sherlock Holmes war

Wer fuhr II A 229?

Der Mann, der Sherlock Holmes war Karl Hartl D 1937 DCP 112 min
Vorfilm: Wer fuhr II A 229? Karl G’schrey D 1939 35 mm 17 min

kino arsenal: Retrospektive Márta Mészáros

20:00 Kino 1


Eltávozott nap

A Lörinci Fonóban

*Eltávozott nap Das Mädchen
Ungarn 1968 35 mm OmU 83 min
Vorfilm: A Lörinci Fonóban At the Lörinc Spinnery
Ungarn 1971 35 mm OmE 17 min

Einführung: Sabine Schöbel
kino arsenal: Linientreu und populär. 
Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945

21:30 Kino 2


Illusion

Illusion Viktor Tourjanski D 1941 35 mm 89 min