November 2017, kino arsenal

FU-Seminar: Autofiction

FUSES, 1965-68

Das Subjekt markiert sich mit autobiografischen und performativen Gesten: eine instabile, aber produktive Figur, es wird konstruiert, angerufen und unterworfen. Subjektivität ist zum zentralen Produktionsfaktor geworden. Geschichten laden sich über die (vermeintliche) autobiografische Situierung auf, fiktionale Serien werden von Home-Movie-Trailern eingeleitet. Ein kritischer Subjektbegriff trifft auf die anthropomorphe Kamera, Fragen von Erinnerung, Alterität und Trauma tangieren Film als kollektives Gedächtnis. Gezeigt werden subjektiv erzählte experimentelle (Auto)biografien, Tagebuchfilme, performative Kippfiguren und die mit dokumentarischen Gesten angereicherten „Biomytho-grafien“. Narrative (Er-)Findungen sind den auto-ethnografischen Strategien immanent. Die Bild-, Wahrheits- und Evidenzverhältnisse nicht-fiktionaler Erzählweisen erfordern die Klärung der dokumentarischen Geste. Ein Screening mit Beispielen aus der Sammlung des Arsenals. (mb) (13. & 20.11.)

kino arsenal: Werkschau Pascale Ferran

19:00 Kino 1


Petits arrangements avec les morts

Petits arrangements avec les morts Coming to Terms with the Dead
Pascale Ferran F 1994
35 mm OmE 104 min

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20:00 Kino 2


*Chiketto uriba no sakurai-san Mr. Sakurai at the Ticket Counter
Kim Donghoon Japan/Republik Korea 2009 DVCAM ohne Dialog 6 min
*Gyakufunsha kazoku Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb
Ishii Sogo Japan 1984 35 mm OmU 100 min
Aus rechtlichen Gründen muss die Vorführung leider ausfallen!

kino arsenal: Werkschau Pascale Ferran

21:00 Kino 1


Mange ta soupe

Mange ta soupe Es wird aufgegessen Mathieu Amalric F 1997
Mit Jean-Yves Dubois, Adriana Asti, Jeanne Balibar
35 mm OmE 70 min