November 2017, kino arsenal

FU-Seminar: Autofiction

FUSES, 1965-68

Das Subjekt markiert sich mit autobiografischen und performativen Gesten: eine instabile, aber produktive Figur, es wird konstruiert, angerufen und unterworfen. Subjektivität ist zum zentralen Produktionsfaktor geworden. Geschichten laden sich über die (vermeintliche) autobiografische Situierung auf, fiktionale Serien werden von Home-Movie-Trailern eingeleitet. Ein kritischer Subjektbegriff trifft auf die anthropomorphe Kamera, Fragen von Erinnerung, Alterität und Trauma tangieren Film als kollektives Gedächtnis. Gezeigt werden subjektiv erzählte experimentelle (Auto)biografien, Tagebuchfilme, performative Kippfiguren und die mit dokumentarischen Gesten angereicherten „Biomytho-grafien“. Narrative (Er-)Findungen sind den auto-ethnografischen Strategien immanent. Die Bild-, Wahrheits- und Evidenzverhältnisse nicht-fiktionaler Erzählweisen erfordern die Klärung der dokumentarischen Geste. Ein Screening mit Beispielen aus der Sammlung des Arsenals. (mb) (13. & 20.11.)

kino arsenal: Magical History Tour - Kino im Plural

19:30 Kino 2


Die endlose Nacht

*Die endlose Nacht Will Tremper BRD 1962
Mit Karin Hübner, Harald Leipnitz, Hannelore Elsner
35 mm 86 min

kino arsenal: Georgisches Kino - Aus der Sammlung des Arsenal

20:00 Kino 1


Ramdenime interwiu pirad sakitchebse

*Ramdenime interwiu pirad sakitchebse
Einige Interviews zu persönlichen Fragen Lana Gogoberidse UdSSR 1978
DCP georg. OmU 94 min

Eröffnung
Zu Gast: Lana Gogoberidse