Dezember 2018, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert: Carte blanche für Helga Schütz

DIE SCHLÜSSEL, 1973

Der DEFA-Filmabend ist der Schriftstellerin und Drehbuchautorin Helga Schütz gewidmet: DIE SCHLÜSSEL (Egon Günther, 1973) und FALLADA – LETZTES KAPITEL (Roland Gräf, 1988) entstanden nach ihren Drehbüchern, mit beiden Regisseuren verband sie eine lange, intensive Arbeitspartnerschaft. DIE SCHLÜSSEL erzählt eine tragisch endende Liebesgeschichte um ein ungleiches junges Paar, dessen Konflikte bei einer Urlaubsreise in Polen offen zutage treten. Ein ästhetisch experimentierfreudiger DEFA-Film, dessen Reflexionen über die deutsch-polnischen Beziehungen für Zensurprobleme sorgten. FALLADA – LETZTES KAPITEL schildert die letzten zehn Jahre (1937–47) aus dem Leben des Dichters Hans Fallada. Seine Sehnsucht nach Harmonie kollidiert mit den Zeitumständen und der eigenen inneren Zerrissenheit. Jörg Gudzuhn durchlebt als Fallada Depressionen, Affären und manische Schreibphasen, in denen als letztes großes Werk „Jeder stirbt für sich allein“ entsteht. (jh)(3.12.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Carte blanche für Helga Schütz

19:00 Kino 2


Die Schlüssel

Die Schlüssel Egon Günther DDR 1973
Mit Jutta Hoffmann, Jaecki Schwarz
DCP 97 min

Zu Gast: Helga Schütz
kino arsenal: Neues französisches Kino – Dokumentarfilme

19:00 Kino 1


Sans adieu

Sans adieu No Farewells
Christophe Agou F 2017
DCP OmE 99 min

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Carte blanche für Helga Schütz

21:00 Kino 2


Fallada – Letztes Kapitel

Fallada – Letztes Kapitel Roland Gräf DDR 1988
Mit Jörg Gudzuhn, Jutta Wachowiak, Katrin Saß, Corinna Harfouch
35 mm 100 min

kino arsenal: Neues französisches Kino – Dokumentarfilme

21:00 Kino 1


Paris est une fête – Un film en 18 vagues

Paris est une fête – Un film en 18 vagues
Paris Is a Moveable Feast – A Film in 18 Waves
Sylvain George F 2017 DCP OmE 95 min