Mai 2018, kino arsenal

Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

Der Wunsch, die einseitige Beobachtung umzukehren, ist so alt wie die Anthropologie selbst. Unter den Filmemachern ist es Jean Rouch, der am konsequentesten die Inversion (post-)kolonialer Beobachtungsperspektiven in den Mittelpunkt stellte: durch improvisierte Spielfilme, die bereits die frühe Nouvelle Vague inspirierten und in ihrer Mischung aus Scherz und Ernst, Allegorie und Klamauk ihresgleichen suchen. In seinem Vortrag „Mai 1968 und die Umkehrung des ethnografischen Blicks“ führt Erhard Schüttpelz (Universität Siegen) in PETIT À PETIT(Jean Rouch, F 1971) ein, wo ein Geschäftsmann aus Niger die Pariser wie ein Anthropologe untersucht. Der Film wird im Anschluss gezeigt. Die Cinepoetics Lectures sind eine Reihe der gleichnamigen Kolleg-Forschergruppe an der Freien Universität Berlin. (cs/dd) (28.5.)

kino arsenal: Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

18:00 Kino 1


Vortrag von Erhard Schüttpelz

Vortrag von Erhard Schüttpelz (Universität Siegen):
„Mai 1968 und die Umkehrung des ethnographischen Blicks“
Eintritt frei

kino arsenal: Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

19:00 Kino 2


Brigitta

*Brigitta Dagmar Knöpfel D 1994 DCP 80 min

Zu Gast: Dagmar Knöpfel
kino arsenal: Cinepoetics Lecture #6: Erhard Schüttpelz

20:15 Kino 1


Petit à petit

Petit à petit Jean Rouch Frankreich 1971
DCP OmE 96 min