Oktober 2019, kino arsenal

Öffentliche Sichtung

A-Clip war ein Projekt (1997–2003), das von der Grundidee ausging, die Aufmerksamkeit des Kinopublikums für die Platzierung politischer und subjektiv-künstlerischer Aussagen zu nutzen. Dafür wurden Kurzfilme produziert, die sich an der Werbefilmästhetik orientierten, sie aufgriffen, persiflierten oder brachen, und die sich mit dem Thema der „inneren Verunsicherung“ auseinandersetzten, die Menschen erfasst und zur Entsolidarisierung führt. Die einzelnen A-Clips, jeweils ca. 50 Sekunden lang, wurden in die Werbeblöcke der Kinos hineingeschnitten. Die A-Clip-Produzent*innen sind Filmemacher*innen oder Künstler*innen, die neue Wege suchten, um eine politische Öffentlichkeit herzustellen.
Für den Einsatz der A-Clips in den Kinos wurden 35-mm-Kopien hergestellt, die im Archiv des Arsenal verblieben und nun wieder hervorgeholt werden. In einer öffentlichen Sichtung wollen wir nicht nur den Zustand des Materials begutachten, sondern auch überprüfen, welche Wirkung die Clips heute entfalten. (stss) (9.10., in Anwesenheit einiger Produzent*innen)

kino arsenal: Filme von Wolfgang Höpfner und Peter Goedel

19:30 Kino 2


Zwei Protokolle

Der einsame Wanderer

Zwei Protokolle Wolfgang Höpfner, Norbert Weyer
BRD 1978 16 mm 42 min
*Der einsame Wanderer Philip Sauber
BRD 1968 16 mm 31 min

Zu Gast: Wolfgang Höpfner
kino arsenal: Es war einmal Beirut – Hommage Jocelyne Saab

20:00 Kino 1


Kanya Ya Ma Kan, Beyrouth / Il était une fois Beyrouth (Histoire d’une Star)

*Kanya Ya Ma Kan, Beyrouth / Il était une fois Beyrouth (Histoire d’une Star)
Es war einmal Beirut (Geschichte eines Stars)
Libanon/F/D 1995 Mit Myrna Maakaron, Michèle Tyan
35 mm OmE 105 min

Zu Gast: Myrna Maakaron