Januar 2020, kino arsenal

HU-Seminar: Remontagen in der deutschen Nachkriegszeit

THERESIENSTADT SIEHT AUS WIE EIN CURORT, 1997

Der von der SS konzipierte und produzierte Propagandafilm THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET wurde 1944 realisiert. Kurt Gerron, der als prägnante Erscheinung im Film und auf Berliner Bühnen der 20er Jahre bekannt war, wurde gezwungen, die Regie zu übernehmen, an dem darüber hinaus zahlreiche Häftlinge mitwirken mussten. In krassem Gegensatz zur offiziellen antisemitischen Propaganda war der Zweck dieses nur in Fragmenten erhaltenen Films, die NS-Vernichtungs-, Ghetto- und Konzentrationspolitik für ein internationales Publikum sowie für das Rote Kreuz zu verharmlosen. Im Rahmen eines Seminars am Institut für Kulturwissenschaft wird der Film zusammen mit THERESIENSTADT SIEHT AUS WIE EIN CURORT (Nadja Seelich und Bernd Neuburger, 1997) sowie Harun Farockis AUFSCHUB (2007) gezeigt. (bk) Zu Gast: Veronika Zangl, Theater- und Literaturwissenschaftlerin (u.a. Poetik nach dem Holocaust. Erinnerungen – Tatsachen – Geschichten, 2009). (29.1.)

kino arsenal: HU-Seminar: Remontagen in der deutschen Nachkriegszeit

17:00 Kino 2


Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet

Theresienstadt sieht aus wie ein Curort

Aufschub

*Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet
D 1945 35 mm 17 min
*Theresienstadt sieht aus wie ein Curort
Nadja Seelich, Bernd Neuburger Österreich 1997
16 mm OmU 50 min
Aufschub Harun Farocki 2007
Digital file 40 min

Präsentiert von Brigitta Kuster und Liliana Ruth Feierstein, zu Gast: Veronika Zangl
kino arsenal: Federico & Marcello – Die Filme von Federico Fellini mit Marcello Mastroianni

19:30 Kino 1


Ginger e Fred

*Ginger e Fred Ginger und Fred Federico Fellini I/F/BRD 1986
Mit Marcello Mastroianni, Giulietta Masina
35 mm OF mit dt. und franz. UT 125 min

kino arsenal: Magical History Tour – Make Them Laugh – Lachen im Kino, Lachen im Film

20:00 Kino 2


Die Bergkatze

Die Bergkatze Ernst Lubitsch
D 1921 35 mm 93 min

Am Klavier: Eunice Martins