März 2020, kino arsenal

FilmDokument: Wasserkraft und Naturschutz

Die Wasserkraft erregt die Gemüter. Besonders in der Zwischenkriegszeit und in den 50er Jahren geriet die Elektrizitätswirtschaft in Auseinandersetzungen mit dem Naturschutz. In diesen öffentlichen Konflikten setzten beide Seiten auf den Film, um ihre jeweilige Sichtweise zu präsentieren. Der Naturschutz beklagte den Verlust von Heimat, Ökosystemen und landschaftlicher Schönheit. Die Elektrizitätswirtschaft lernte nicht nur die Vorzüge der Elektrizität zu preisen, sondern auch auf die Sorgen der Kritiker einzugehen und diese für ihre Sache zu mobilisieren. Dieser Prozess kann an den Industriefilmen GEFESSELTE NATURKRÄFTE (1932), EINE TALSPERRE WIRD GEBAUT (1935) und STROM AUS DEM SCHWARZWALD (1957) nachvollzogen werden. Der Naturschutzfilm WASSER – LANDSCHAFT – LEBEN (1955) und der Elektrizitätswerbefilm KLEINE URSACHEN – GROSSE WIRKUNGEN (1926) runden das Programm ab. (fz)
Eine Veranstaltung von CineGraph Babelsberg in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und der Deutschen Kinemathek. (16.3.)

kino arsenal: Black Light

19:30 Kino 1


La permission/The Story of a Three-Day Pass

La permission/The Story of a Three-Day Pass
Melvin Van Peebles F 1968
DCP engl. & franz. OmE 83 min

kino arsenal: FilmDokument: Wasserkraft und Naturschutz

20:00 Kino 2


Kleine Ursachen – Große Wirkungen

Gefesselte Naturkräfte

Eine Talsperre wird gebaut

Wasser – Landschaft – Leben

Neuer See in alter Welt

Strom aus dem Schwarzwald

Wasserkraft und Naturschutz:
Kleine Ursachen – Große Wirkungen D 1926 35 mm 6 min
Gefesselte Naturkräfte D 1932 35 mm 13 min
Eine Talsperre wird gebaut D 1935 35 mm 12 min
Wasser – Landschaft – Leben BRD 1955 35 mm 12 min
Neuer See in alter Welt BRD 1957 DVD 10 min
Strom aus dem Schwarzwald BRD 1957 DVD 15 min


 

Einführung: Fabian Zimmer (LMU/Deutsches Museum, München)