Oktober 2020, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert: Inszenierte Realität

LACHTAUBEN WEINEN NICHT, 1979

Im DEFA-Studio für Spielfilme entstanden zahlreiche Gegenwartsfilme mit dem Anspruch, ak-tuelle Ereignisse und gesellschaftliche Ent-wicklungen als verdichtete Zeitzeugnisse zu inszenieren. Aus heutiger Perspektive können diese Filme als wichtige Quelle bei der Interpretation von DDR-Geschichte betrachtet werden: Die Filmemacher versuchten in ihren Geschichten Ausschnitte des gesellschaftlichen Lebens authentisch darzustellen und über die Fiktion eine neue, oft auch kritische und spannungsreiche Dimension gegenüber der Realität zu schaffen.
Autor Klaus-Dieter Felsmann untersucht im neuesten Band der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung – Inszenierte Realität – mehr als 20 Gegenwartsfilme. Anlässlich der Buchvorstellung werden zwei dieser Produktionen präsentiert. Ralf Kirstens LACHTAUBEN WEINEN NICHT (1979) gewährt Einblicke in die Arbeitswelt eines Stahlwerks. MÄRKISCHE FORSCHUNGEN (1981) von Roland Gräf zeigt die unterschiedlichen Lebenswelten eines Landlehrers und eines angesehenen Professors. (pz) (5.10.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Inszenierte Realität

19:00 Kino 1


Lachtauben weinen nicht

Lachtauben weinen nicht Ralf Kirsten DDR 1979 35 mm 82 min
Mit Uwe Kockisch, Günter Naumann, Eberhard Mellies, Günter Junghans

Zu Gast: Klaus-Dieter Felsmann, Moderation: Stefanie Eckert
kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Inszenierte Realität

21:00 Kino 1


Märkische Forschungen

Märkische Forschungen Roland Gräf DDR 1981 35 mm 96 min
Mit Hermann Beyer, Kurt Böwe, Jutta Wachowiak, Eberhard Esche