So 06.09.
20:00
Regie
Christoph Hochhäusler
Deutschland / 2011
89 Min.
/ Digital file
/ OmeU
mit
Stefan Kurt, Eberhard Kirchberg, Imogen Kogge
Kino
Arsenal
zu dem KalenderEinführung: Matthias Dell (Film- und Fernsehkritiker)
Ein längst gelöster Kriminalfall, ein verurteilter Straftäter auf der Flucht, ein krankgeschriebener Kommissar und der Thüringer Wald sind die Grundlagen für Christoph Hochhäuslers Version eines TV-Krimis, entstanden im Rahmen der zusammen mit Dominik Graf und Christian Petzold entworfenen Fernsehfilmtrilogie Dreileben. Molesch (Stefan Kurt), wegen eines Mädchenmords im Gefängnis, schlägt sich in die Wälder, wo ihm Hunger und Furcht vor der Polizei zusetzen. Der Kommissar (Eberhard Kirchberg) sucht eine neue Perspektive, will sich in die Psyche des Flüchtigen hineindenken, kramt in der Vergangenheit und stößt auf Ungereimtheiten. Ist das Monster vielleicht gar kein Monster? Im Wald trifft Molesch auf Ameisenhügel, ein Feuerzeug, Wandergruppen, ein Kind mit Frosch, Höhlen im Nebel – in einem Haus im Dorf findet sich ein Karton mit der Aufschrift „Wenn ich einmal nicht mehr bin“. Dunkel ist es überall. Und Molesch wird der, zu dem die Gesellschaft ihn gemacht hat. (bik)
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