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La edad media

The Middle Ages
Filmstill aus „The Middle Ages“ von Alejo Moguillansky und Luciana Acuña. Ein Mann und eine Frau stehen in einem Wohnzimmer und gucken verwundert zur Seite. Zwischen ihnen an der Wand ist ein Spiegel, in dem wir ihre Tochter sehen, die auf einem Couchtisch steht.
© El Pampero Cine

Do 17.02.
18:00

  • Regie

    Alejo Moguillansky, Luciana Acuña

  • Argentinien / 2022
    90 Min. / OmeU

  • Originalsprache

    Spanisch, Englisch

  • Kino

    CinemaxX 5

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Im Verlauf der Pandemie sind so manche Filme über die Beengtheit der eigenen vier Wände viral gegangen. Aber LA EDAD MEDIA ist anders. Die Tänzerin und Choreografin Luciana Acuña und der Filmemacher Alejo Moguillansky haben bei dem hellsichtigen, verspielten und so humorvollen wie ernsten Film gemeinsam Regie geführt und eine kluge Erzählerin gewählt, ihre zehnjährige Tochter Cleo. Der Film erzählt durch ihre Augen nicht nur von pandemischen Routinen wie Online-Unterricht und Online-Shopping, wobei Letzteres eine besonders schräge Wendung nimmt, sondern auch von grassierender Inflation, Kulturpolitik und Marktwert und stellt in dieser Hinsicht eine Weiterführung von Moguillanskys Film POR EL DINERO (2019) dar. Können Künstler*innen von ihrer Arbeit leben? Wenn ja, zu welchem Preis? Moguillansky und Acuña machen sich die begrenzten räumlichen Verhältnisse ihres Hauses filmisch gekonnt zu eigen und beweisen ihren Sinn fürs Slapstickhafte, der an Becketts absurdes Theater denken lässt. Erwähnt werden muss auch Juana, die Familienhündin. Aki Kaurismäki würde sie bestimmt für seinen nächsten Film besetzen wollen. (Luciano Monteagudo)

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