FU-Vorlesungsreihe: Die Filmwissenschaft, das Archiv und die Differenz
Die DEFA-Stiftung präsentiert
DAAD-Stipendiatin Athina Rachel Tsangari zu Gast
Wiederholung von Forum-Filmen
Wie jedes Jahr wiederholt das Arsenal im Anschluss an das Festival einige Filme aus dem Programm des Forums: AUS EINEM JAHR DER NICHTEREIGNISSE von Ann Carolin Renninger und René Frölke, CASA ROSHELL von Camila José Donoso, FOR AHKEEM von Jeremy S. Levine and Landon van Soest, MOTHERLAND von Ramona S. Diaz, MZIS QALAQI (CITY OF THE SUN) von Rati Oneli und NEWTON von Amit V Masurkar.
Thomas Mauch, Kameramann und Filmemacher
Preise der unabhängigen Jurys
Die unabhängigen Jurys der Berlinale vergaben Preise an insgesamt vier Filme aus dem Programm des Forums. Der Preis des internationalen Verbands der Filmkritik (FIPRESCI) ging an SHU'OUR AKBAR MIN EL HOP (A FEELING GREATER THAN LOVE) von Mary Jirmanus Saba. Der Internationale Verband der Filmkunsttheater, die Conféderation Internationale des Cinémas D'Art et Essai (C.I.C.A.E.), prämierte NEWTON von Amit V Masurkar. MAMAN COLONELLE (MAMA COLONEL) von Dieudo Hamadi erhielt den Preis der Tagesspiegel Leserjury sowie den mit 2.500 dotierten Preis der Ökumenischen Jury. Diese vergab außerdem eine lobende Erwähnung an EL MAR LA MAR von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki.
Caligari-Preis für "El mar la mar"
EL MAR LA MAR von Joshua Bonnetta und J.P. Sniadecki erhält den diesjährigen Caligari-Preis. Die Begründung der drei Jurorinnen Sarah Adam (B-Movie e.V, Hamburg-St.Pauli), Fiona Berg (Kommunales Kino Weiterstadt) und Julia Teichmann (FILMDIENST) lautet: "Der Weg führt durch die Wüste, ein Wasteland. Wie Strandgut liegen da ein Rucksack, Geldscheine, ein Ausweis, ein Name: Der einzige Name in EL MAR LA MAR. Die Stimmen, die wir hören, sind körperlos. Sie erzählen von der Sonne, der Hitze, der Schönheit, von Naturgewalten. Sie erzählen von Tod, Entbehrungen, Leid und Überleben. Uferlos dehnt sich die Sonora-Wüste zwischen den USA und Mexiko. Licht und Schatten, Raum und Zeit, die Spuren im Sand und Objets trouvés hebeln unser Raum- und Zeitgefühl aus, machen den Film zu einer physischen Erfahrung. Migration, Flucht, Politik: die beiden Regisseure bringen in audiovisuell experimenteller Form existenzielle Fragen auf den Punkt. Der Weg führt durch die Wüste."