Vaginal Davis präsentiert: Rising Stars, Falling Stars – We Must Have Music!
Buchpräsentation: Untot. Zombie Film Theorie
Kinderausstellung "Helden"
Neu im Verleih: "Bete & Deise"
Wir freuen uns, am 16. August den neuen Film von Wendelien Van Oldenborgh zu präsentieren, den wir seit Juli in unserem Verleih führen: BETE & DEISE (Niederlande / Brasilien, 2012) zeigt die Begegnung zweier Frauen in Rio de Janeiro, die in ihrer jeweils eigenen Art und Weise der Öffentlichkeit eine Stimme geben. Bete Mendes ist eine Veteranin der Telenovela-Darstellerinnen und politische Aktivistin, Deise -Tigrona eine der stärksten Stimmen des Baile Funk, deren Song "Injeção" Ausgangspunkt für den Song "Bucky Done Gun" der Musikerin M.I.A. war. Der Film entstand im Rahmen von Van Oldenborghs Recherchen zum brasilianischen Kino und ihrer Untersuchung von Gesten im öffentlichen Raum als Ausdruck sozialer Verhältnisse. Die Filmemacherin wird zur Premiere im Kino Arsenal anwesend sein.
Neu bei realeyz.tv: "Das schlechte Feld"
Wir freuen uns, ab dem 1. September Bernhard Sallmanns Dokumentarfilm DAS SCHLECHTE FELD auf unserem Video-on-Demand-Channel bei realeyz.tv präsentieren zu können. Der Blick aus dem Fenster seines Zimmers im elterlichen Haus auf DAS SCHLECHTE FELD ist die Antriebskraft dieses Filmprojekts. Das Feld ist die Schnittstelle und Projektionsfläche für alle verhandelten Themen: Kindheit, Krieg, das Verschwinden der bäuerlichen Welt – eine Kollision von Zeiten.
Arsenal Summer School 2012
Vom 23. bis 25. August findet zum vierten Mal die Arsenal Summer School statt. Unter dem Titel DAS WILDE DENKEN. EXPERIMENTALFILM ALS METHODE betrachten ReferentInnen aus Theorie und Praxis in acht Veranstaltungen – Werkstattgesprächen, Diskussionen, Filmgesprächen und Screenings – experimentelle Formen als Ausdruck einer Vision des Kinos im Verhältnis zur Welt. Die diesjährige Arsenal Summer School führt inhaltlich auf die im Oktober stattfindende Tagung "Think:Film" hin. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss war am 30. Juli 2012.
Auf Wunsch von Florian Zeyfang werden am 13. August um 19 Uhr kubanische Filme aus dem Archiv diskutiert. Gesichtet werden Filme von Sara Gómez, Chris Marker, Sabá Cabrera Infante und Orlando Jiménez Leal. „Más surrealista que socialista – eher surrealistisch als sozialistisch erfuhr der Architekt und Künstler Ricardo Porro die ersten euphorischen Jahre nach der kubanischen Revolution. In den zwei Jahrzehnten nach dem Aufstand entstanden einige der aufregendsten Filme als Zeugen dieses Aufbruchs in Kuba, wie auch der internationalen Anteilnahme und Unterstützung. Mit Beginn der neuen Politik begann die Suche nach neuen Bildsprachen, und auch eine Debatte, was FilmemacherInnen und KünstlerInnen zur Revolution beitragen können oder beizutragen haben. Diese Diskussionen flossen zum Teil in die Produktionen beispielsweise von Tomás Guitiérez Alea mit ein; Julio García Espinosa schrieb seinen berühmten Text zum „Unperfekten Kino” (Cine imperfecto). Zum Teil führten sie aber auch zu Auseinandersetzung und Bruch wie anlässlich des experimentellen Filmes P.M. von Sabá Cabrera Infante und Orlando Jiménez Leal in 1961. In den späten 1960er Jahren und dem „Grauen Jahrfünft” – Anfang der 1970er – veränderte der Kampf um das wirtschaftliche Überleben und die Annäherung an den Sozialismus die Debatten. Die „surrealistische“ Euphorie der Anfangsjahre zeigte sich nun ersetzt durch die Auseinandersetzungen des Alltags.“ (Florian Zeyfang)
Dokfilmwoche mit Forumsfilmen
Vom 8. bis 15. August zeigen die Berliner Kinos fsk und Eiszeit eine Reihe mit insgesamt 16 aktuellen Dokumentarfilmen, darunter fünf aus dem Programm des dies- sowie letztjährigen Forums: DIE LAGE von Thomas Heise; JAURÈS von Vincent Dieutre, der Teil eines thematischen Schwerpunkts zum Thema Migration ist, Denis Côtés BESTIAIRE und HIVER NOMADE von Manuel von Stürler, als zwei von mehreren tierlastigen Filmen, sowie DE ENGEL VAN DOEL von Tom Fassaert aus dem Programm des Forums 2011.