Berliner Premiere: Aber das Wort Hund bellt ja nicht
Vaginal Davis präsentiert: Rising Stars, Falling Stars – We Must Have Music!
In Erinnerung an Amos Vogel
Avantgarde im Archiv?! Kolloquium der Deutschen Kinemathek am 15. & 16. Juni
Wie kommen Avantgarde- und Experimentalfilme ins Archiv – und von dort wieder an die Öffentlichkeit? Abseits konventioneller Herstellungs- und Verwertungswege entstanden, und lange Zeit allenfalls an den Rändern der Filmgeschichtsschreibung wahrgenommen, finden diese Filme meist nur über das persönliche Engagement einzelner Sammler/innen ihren Weg ins Archiv. Dort stellen sie häufig genug archivarische Standardstrategien in Frage: Wie beschreibt man Werke, bei denen herkömmliche Inhaltsangaben zu kurz greifen? Welche Regeln der Konservierung stellt man für Material auf, das kein Negativ als Originalvorlage besitzt? Wie können Filme, die ihre eigene Materialität thematisieren, angemessen restauriert werden? Vier internationale Sammlungen – das Academy Film Archive in Los Angeles, das EYE Film Institute in Amsterdam und die Deutsche Kinemathek sowie das Arsenal – Institut für Film und Videokunst – stellen ihre Avantgardefilmbestände vor und diskutieren über Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit diesen Filmen. Daniel Meiller (Deutsche Kinemathek), Simona Monizza (EYE Film Institute), Mark Toscano (Academy Film Archive) und Stefanie Schulte Strathaus (Arsenal) erklären, welche Strategien der Archivierung und Digitalisierung möglich sind und stellen Konzepte vor, wie Unentdecktes an die Oberfläche gebracht werden kann. Vermittlung von Archivarbeit und Avantgardefilmen steht auch im Zentrum des diesjährigen Kinderkolloquiums, das parallel für Kinder zwischen acht und 14 Jahren stattfinden wird.
Avantgarde im Archiv?! Kolloquium der Deutschen Kinemathek am 15. & 16. Juni
Wie kommen Avantgarde- und Experimentalfilme ins Archiv – und von dort wieder an die Öffentlichkeit? Abseits konventioneller Herstellungs- und Verwertungswege entstanden, und lange Zeit allenfalls an den Rändern der Filmgeschichtsschreibung wahrgenommen, finden diese Filme meist nur über das persönliche Engagement einzelner Sammler/innen ihren Weg ins Archiv. Dort stellen sie häufig genug archivarische Standardstrategien in Frage: Wie beschreibt man Werke, bei denen herkömmliche Inhaltsangaben zu kurz greifen? Welche Regeln der Konservierung stellt man für Material auf, das kein Negativ als Originalvorlage besitzt? Wie können Filme, die ihre eigene Materialität thematisieren, angemessen restauriert werden? Vier internationale Sammlungen – das Academy Film Archive in Los Angeles, das EYE Film Institute in Amsterdam und die Deutsche Kinemathek sowie das Arsenal – Institut für Film und Videokunst – stellen ihre Avantgardefilmbestände vor und diskutieren über Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit diesen Filmen. Daniel Meiller (Deutsche Kinemathek), Simona Monizza (EYE Film Institute), Mark Toscano (Academy Film Archive) und Stefanie Schulte Strathaus (Arsenal) erklären, welche Strategien der Archivierung und Digitalisierung möglich sind und stellen Konzepte vor, wie Unentdecktes an die Oberfläche gebracht werden kann. Vermittlung von Archivarbeit und Avantgardefilmen steht auch im Zentrum des diesjährigen Kinderkolloquiums, das parallel für Kinder zwischen acht und 14 Jahren stattfinden wird.
In der Reihe Filmmakers" Choice präsentiert die Künstlerin Deborah Phillips am 25. Juni Filme, in denen Farben, Texturen, Licht und Zeit ein größeres Gewicht haben als Menschen und Erzählungen. "Mehr und mehr wurde meine Recherche auch zu einer Entdeckungsreise in die osteuropäischen Bestände des Arsenal-Archivs. Wir fangen an mit einem Naturbeoachtungsfilm (VIRAGAT A NAPNAK). Mit den zauberhaften Kompositionen von Christoph Janetzko (EXÚ) verzehrt sich die Realität. Malerei in Bewegung (ENCOUNTER) und animierte Knöpfe (GUZIK) führen zu meinem Maltrickfilm in verschiedenen Dimensionen (UNTITLED COLOURMATION). EYE MUSIC IN ED MAJOR, ein Klassiker aus purer Farbe und Licht, geht einem der spannendsten Künstlerporträts vorweg: WITOLD LUTOSŁAWSKI. HEAT SHIMMER, ein subtiles Beispiel für den 3-Farben-Separationsprozess, bringt uns am Ende zurück zur Beobachtung von Phänomenen in der Natur." (D. Phillips)