Da der Vater des siebenjährigen Sahand Arbeit auf einem Ölfeld im Süden des Irans gefunden hat, muss die Familie aus dem fruchtbaren Norden in den heißen, trockenen Süden ziehen. Kurz darauf bricht der Krieg gegen den Irak aus. Sahand ist mit seiner Mutter allein zuhause, als eine Bombe die Mutter tötet. Er selbst überlebt schwer traumatisiert. Überfordert bringt der Vater Sahand und seine zwölfjährige Schwester Shooka zurück in ihr Heimatdorf, wo sie beim Großvater unterkommen. Die Ruhe und die Schönheit des Nordens sollen Sahand von seinem Trauma befreien. Doch Sahand hat es schwer, wird von den anderen Kindern im Dorf gehänselt. Bei einem Ausflug an einen nahegelegenen See entdeckt er eine angeschossene Wildgans. Ihr Gefieder erinnert ihn an das weiße Kleid seiner Mutter, das sie am Tag ihres Todes trug. Der Großvater verbietet Sahand, sich um die Gans zu kümmern. Doch in der Nacht schleicht sich der Junge davon, um sie zu suchen.
Auf Wunsch der Gruppe Entuziazm e.V. (Michael Baute, Volker Pantenburg, Stefan Pethke, Stefanie Schlüter) sichten wir am 11. Oktober LA MACCHINA CINEMA (Italien 1978, OmU), der 1979 im Forum lief und danach Eingang in das Archiv der "Freunde" fand. Der Film ist die Gemeinschaftsarbeit eines Autorenkollektivs bestehend aus den Filmemachern Marco Bellocchio und Silvano Agosti sowie den Filmkritikern Sandro Petraglia und Stefano Rulli. In fünf Teilen mit einer Gesamtlänge von 268 Minuten beschreibt er "die Linie einer Einkreisung um das Phänomen Kino und seinen Mythos. Die fünf Etappen dieser "Reise" von der Provinz bis nach Cinecitta, von der Welt der Sonntags-Filmamateure bis zur Gewalt des festlich geschmückten Industriekinos sind ein langsamer "Zoom" mit einer Serie fortlaufender "Scharfstellungen". Nicht zufällig beginnt L A MACCHINA CINEMA mit der "Totalen" einer Nebellandschaft und endet mit der Nahaufnahme eines Seziertisches." (Forum Katalogblatt)
YU GO Banditen!
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