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Großes Kino, kleines Kino: #51 Hände

Filmstill aus CUM PANE. Großaufnahme von zwei Händen, die Teig kneten.

    Hände gestikulieren, greifen und formen, mit Händen kann man schöne Spiele spielen. Sie sind ein beliebtes Motiv in Kino und Kunst, manchmal sind sie sogar die Hauptdarsteller. In FANTASMAGORIE (F 1908) erscheinen die Hände von Émile Cohl nur kurz und erinnern an die ansonsten unsichtbaren Hände des Trickfilmers. Dagegen sind die Hände in Hans Cürlis’ Porträtfilm SCHAFFENDE HÄNDE: HEINRICH ZILLE (D 1926) sehr zentral, wenn er dem Künstler beim Zeichnen zuschaut. Gestaltende Hände sind auch im animierten Film TRIPTYCHON 2 (D 2021) der Kita Putte zu sehen. Der Film HAND CATCHING LEAD (USA 1968) des Konzeptkünstlers Richard Serra führt das Fangen und Greifen plastisch vor Augen. Von der Kunst des Teigknetens handelt CUM PANE (Schweden 2002) der Künstlerin Anna Linder, die ihre Großeltern beim Brotbacken filmt. Mit einer eleganten Busby-Berkeley-Choreographie aus Händen und Armen fordert der experimentelle Animationsfilm BUSBY (D 1997) von Anna Henckel-Donnersmarck schließlich zum Tanz auf. (sts) Für alle ab 5 Jahren.

    Filme:
    Fantasmagorie Émile Cohl F 1908 16 mm 2 Min.
    Schaffende Hände: Heinrich Zille Hans Cürlis D 1926 16 mm 4 Min.
    Triptychon 2 Kita Putte D 2021 Digital file 3 Min.
    Hand Catching Lead Richard Serra USA 1968 16 mm 3 Min.
    Cum Pane Anna Linder Schweden 2002 35 mm 8 Min.
    Busby Anna Henckel-Donnersmarck D 1997 35 mm 3 Min.

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