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Großes Kino, kleines Kino #55 – Fragen stellen

Filmstill aus POR PRIMERA VEZ: Eine Gruppe von Kindern schaut in die Kamera. Unten ist ein Schriftzug mit den Wort Kino ist Film.

    Viele Filme stellen Fragen – an die Welt, die sie beobachten, an das Publikum, an das Medium selbst. Bei der Vorführung eines der ersten Filme der Filmgeschichte, L’ ARRIVÉE D’UN TRAIN EN GARE DE LA CIOTAT (F 1895) von Louis Lumière wollten die Zuschauer*innen angesichts der Aufnahme eines in einen Bahnhof einfahrenden Zuges schreiend weglaufen, was die Frage nach dem, was Wirklichkeit ist, aufwarf. 62 Jahre später fragt Octavio Cortázar in POR PRIMERA VEZ (Kuba 1967) Dorfbewohner, die noch nie im Kino waren, was sie sich darunter vorstellen. Die Tänzerin und Filmemacherin Maya Deren fragt sich in A STUDY IN CHOREOGRAPHY FOR CAMERA (USA 1953), was passiert, wenn die Kamera tanzt. Bruce Baillie stellt in ALL MY LIFE (USA 1966) die Idee des Selbstporträts in Frage. Und in MOTHLIGHT (USA 1963) befragt Stan Brakhage das Medium Film und die Welt, die er einfängt. Wir suchen nach den Fragen hinter den Filmen und wollen wissen, warum es so wichtig ist, Fragen zu stellen. (Anna Faroqhi)
    Für alle ab 10 Jahren.

    Die Filme:
    L’ Arrivée d’un train en gare de la Ciotat Louis Lumière F 1895 35 mm 1 Min.
    Por primera vez Octavio Cortázar Kuba 1967 DCP 9 Min.
    A Study in Choreography for Camera Maya Deren USA 1945 DCP 3 Min.
    All My Live Bruce Baillies USA 1966 16 mm 3 Min.
    Hand Catching Lead Richard Serra USA 1968 16 mm 1 Min.
    Mothlight Stan Brakhage USA 1963 16 mm 3 Min.

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