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Preis der FIPRESCI-Jury

Die Jury der „Fédération Internationale de la Presse Cinématographique“ (FIPRESCI), des internationalen Verbands der Filmkritik, vergibt einen Preis für den besten Film im Forum. 

Hosam Mostafa Fahmy, Susanne Gietl und Elena Rubashevska zeichneten ÎNTRE REVOLUȚII (Between Revolutions) von Vlad Petri aus.

CICAE Art Cinema Award

Für die „Confédération Internationale des Cinémas D´Art et Essai" (C.I.C.A.E.), den Internationalen Verband der Filmkunsttheater, kürt ebenfalls eine Jury einen Film des Forums.

Die Jurymitglieder Zsófia Buglya, Bruno Castro und Ibrahim Saad wählten EL ROSTRO DE LA MEDUSA (The Face of the Jellyfish) von Melisa Liebenthal aus. Die Jury-Begründung lesen Sie im Folgenden auf Englisch:

"Through its use of mixed media at the service of a personal fingerprint, addressing identity as a topic both imagined and real, and the playful approach on filmmaking, this film dwells into the irony of living in the present times. The film grasps control while looking deep into personal doubts and desires, accepting that change is a part of life and cinema. Congratulations to Melisa Liebenthal and the team of the Argentinian film EL ROSTRO DE LA MEDUSA (The Face of the Jellyfish)!"

Preis der Ökumenischen Jury

Seit 1992 sind die internationalen Filmorganisationen der evangelischen und der katholischen Kirchen – Interfilm und Signis – durch eine aus sechs Mitgliedern bestehende gemeinsame ökumenische Jury vertreten. Die Jury vergibt einen mit 2.500 Euro dotierten Preis für einen Film aus dem Programm des Forums.

Die Jury ehrt mit den Preisen Filmschaffende, die in ihren Filmen ein menschliches Verhalten oder Zeugnis zum Ausdruck bringen, das mit dem Evangelium in Einklang steht, oder die es in ihren Filmen schaffen, das Publikum für spirituelle, menschliche und soziale Werte zu sensibilisieren.

Paul De Silva, Arielle Domon, Kerstin Heinemann, Miriam Hollstein, Anne Le Cor und Alberto Ramos Ruiz zeichneten JAII KEH KHODA NIST (Where God Is Not) aus, mit folgender Begründung:

„Wie lässt sich das Grauen von politischer Gefangenschaft und Folter erzählen? Der iranische Filmemacher und Architekt Mehran Tamadon, der seit seiner Jugend in Frankreich lebt und für Projekte immer wieder in seine Heimat zurückkehrt, hat einen eindrücklichen Weg gefunden. Er versetzt seine Protagonist*innen Homa Kalhori, Taghi Rahmani und Mazyar Ebrahimi in Räume, die ihre ehemaligen Gefängnisse nachbilden - "where god is not", wie einer von ihnen sagt. Und so wird diese Dokumentation zu einer Reise in die Vergangenheit, voller Leid, Demütigung und Folter. Das Stilmittel ermöglicht es den Betroffenen wie dem Publikum die erschütternden Erfahrungen nachzuempfinden und so eine Realität anzuprangern, die auch heute noch im Iran aktuell ist.“

Caligari-Filmpreis

Der Caligari-Filmpreis 2023 wurde bereits am 24. Februar im silent green Kulturquartier an den Film DE FACTO von Selma Doborac vergeben. Der Preis wird vom Bundesverband kommunale Filmarbeit und filmdienst.de gestiftet und ist mit 4.000 Euro dotiert, wobei die eine Hälfte der Regisseurin des Films und die andere dem Verleih zugute kommt. Mehr Informationen zur diesjährigen Auszeichnung sowie das vollständige Jury-Statement von Borjana Gaković (Sinema Transtopia Berlin), Janna Schmidt (CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V.) und Silvia Bahl (filmdienst.de, Medienpartner) finden Sie hier auf der Arsenal-Webseite.

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