Februar 2020, berlinale forum

Preise der unabhängigen Jurys für "Ping Jing", "Seishin 0" und "Chico ventana también quisiera tener un submarino"

CHICO VENTANA TAMBIÉN QUISIERA TENER UN SUBMARINO

Die unabhängigen Jurys der Berlinale vergaben Preise an drei weitere Filme aus dem Programm des Forums. Der Internationale Verband der Filmkunsttheater, die Conféderation Internationale des Cinémas D'Art et Essai (C.I.C.A.E.), prämierte PING JING (The Calming) von Song Fang. Die Jury setzte sich zusammen aus Ariane Hofmann, Aliki Kalagasidu und André Soto.

Den mit 2.500 Euro dotierten Preis der Ökumenischen Jury erhielt Kazuhiro Sodas SEISHIN 0 (Zero). Die Jury ehrt mit den Preisen Filmschaffende, die in ihren Filmen ein menschliches Verhalten oder Zeugnis zum Ausdruck bringen, das mit dem Evangelium in Einklang steht, oder die es in ihren Filmen schaffen, das Publikum für spirituelle, menschliche und soziale Werte zu sensibilisieren. Die Jurymitglieder waren Kodjo Ognandou Ayetan, Alexander Bothe, Rinke Dellebeke-van Hell, Melanie Pollmeier, James Thessin, Jurypräsident: Roland Wicher.

Der Preis der Leser*innenjury des Tagesspiegel ging an CHICO VENTANA TAMBIÉN QUISIERA TENER UN SUBMARINO (Window Boy Would Also Like to Have a Submarine) von Alex Piperno. Ihre Begründung lautet: "In klaren, schönen Bildern verschmelzen im Film von Alex Piperno Realität und Fiktion auf unterhaltsame Weise. In den vielfältigen Mauern und an den Grenzen unserer Welt findet er halb träumerisch, halb nachdenklich scheinbar unmögliche Türen, Passagen. Der Film verbindet Anspruch und Ästhetik auf hervorragende Weise und ruft zur Offenheit auf: Nur wenn wir die Türen durchschreiten, gelingt das globale Miteinander." Die Jury bestand aus: Peter Apel, Heike Bottke, Chris Feustel, Luisa Horn, Ingrid Lühr, Anuya Rane, Matthias Richter, Thomas Schippmann und Dagmar Seydell.