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Das Projekt Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust. Aus der Sammlung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. widmet sich dem filmischen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und verbindet damit Fragen zur Erinnerung, dem Archiv und der Öffentlichkeit. Die filmische Auseinandersetzung mit dem Holocaust ist seit der Vereinsgründung 1963 – damals noch als Freunde der Deutschen Kinemathek – eines der Kernanliegen der Arbeit des Arsenal. Dies zeigt sich bis heute sowohl im Programm des gleichnamigen Kinos, des vom Arsenal ausgerichteten Berlinale Forum als auch im Portfolio des Filmverleihs arsenal distribution. Für das Projekt wurde aus der Filmsammlung des Arsenal eine Auswahl von 46 Titeln zusammengestellt, zehn davon werden neu digital verfügbar gemacht.

Im Rahmen des Projekts ist in Zusammenarbeit mit dem filmwissenschaftlichen Seminar „Filmische Erinnerungen an den Holocaust“ der Freien Universität Berlin eine begleitende Publikation erschienen. Neben einleitenden Beiträgen von Christian Pischel und Tobias Ebbrecht-Hartmann stellt der Katalog alle 46 Filme vor und ordnet diese in einen filmhistorischen Kontext ein.

2015, 176 Seiten, 10 Euro

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