Dandy Sashichi Detective Story: Six Famous Beauties

Ningyo Sashichi Torimonocho Yoen Roku Shibijin

Nakagawa Nobuo

Japan 1956

11.02. 24:00 CineStar 8 (engl. UT)
12.02. 14:00 Delphi Filmpalast (engl. UT)

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"Für den Schausteller Ibaragiya arbeiten sechs schöne Frauen. Eines Tages äußern sie sich sehr abfällig über ein Porträt, das ein angesehe­ner Maler von ihnen gefertigt hat, was den Künstler in den Selbstmord treibt. Während einer Feier auf einem Vergnügungsdampfer anlässlich der bevorstehenden Hochzeit seines Sohnes mit einer jungen Frau aus wohlhabendem Hause läßt Ibaragiya sechs Tauben aufsteigen, an deren Füßen zusammengerollte Zeichnungen von den sechs Schönen befestigt wurden. Er verspricht jedem eine Belohnung, der eine der Zeichnungen wiederfindet. Doch unvermittelt werden sie zu Todesanzeigen. Der berühmte Detektiv Dandy Sashichi und seine bei­den Gehilfen werden eher zufällig in diesen Fall verwickelt. Dann aber ist Sashichi persönlich betroffen: Seine geliebte Frau wird entführt. Er versucht herauszufinden, wer die sechs umgebracht hat. Hinter den berühmten Detektivfiguren Kindaichi Kosuke (manchmal als der japanische Colombo bezeichnet) und Ningyo (Dandy) Sashichi, der 1938 zum ersten Mal auftauchte, steht der Schriftsteller und Kriminal­autor Yokomizo Seishi. Bereits 1953 und 1955 wurde der Dandy-Sashichi-Stoff von unabhängigen Produktionsfirmen verfilmt. Erst mit der 13-teiligen Serie, in der Wakayama Tomisaburo die Hauptrolle spiel­te, konnte sich die Figur jedoch im Bewusstsein der Kinogänger end­gültig etablieren. Diese erste Folge ist eine vergnügliche Spielerei, deren Qualität so gar nicht in das Raster des Programmfilms passt. Viele Zuschauer mögen Wakayama erst aus den Serien Lone Wolf und Cub kennen. Aber schon in diesem frühen Film verleihen seine tiefe Stimme und sein massiger Körper der Figur eine eindrucksvolle Leinwandpräsenz." Jason Gray

 

Nakagawa Nobuo (1905-1984). Zunächst Filmkritiker, Filme seit 1934. Von 1942 bis 1946 in Shanghai als Dokumentarfilmregisseur bei der China Film Company. Ab 1946 wieder in Japan, Beginn seiner Arbeit für das kurz zuvor gegründete Shintoho-Studio. In den 50er Jahren jährlich vier bis sechs Spielfilme unterschiedlichster Genres: Historienfilme, Literaturverfilmungen, Balladen, Musik- und Horrorfilme, darunter Meisterwerke wie "Ghost Story of Yotsuya" (1959) und "Jigoku" (1960). Insgesamt 97 Filme.

 

Produktion: Shintoho

Weltvertrieb: Kokusai Hoei

Buch: Akasaka Nagayoshi, nach dem Roman von Yokomizo Seishi

Kamera: Hirano Yoshimi

Ausstattung: Iwatake Norifumi

Musik: Watanabe Michiaki

Darsteller: Wakayama Tomisaburo, Hibino Keiko, Sugiyama Kotaro, Uji Misako, Amachi Shigeru, Wakasugi Katsuko

Format: 35mm, 1:1.37, s/w

Länge: 75 Minuten, 24 Bilder/Sek.

Sprache: Japanisch

Kopienherkunft: National Film Center, The National Museum of Modern Art, Tokyo

 

Foto: ©Kokusai Hoei