Jennifer Rainsford, Virlani Hallberg

O.G.B.I.P. [ Our Global Behaviour Is Psychopathic II ]
Schweden 2011

Kunstsaele Berlin
Eröffnung Mittwoch 08.02. 18:00 - 21:00
Täglich 11:00 - 20:00

Meet the Artists:
13.02. 12:00 - 13:00
18.02. 12:00 - 13:00

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„Der Todesengel: Dieses Verhalten wird, wenn von Menschen gesprochen wird, als psychopathisch beschrieben, in anderen Worten, als geistiges Verwirrspiel. Aber für dich ist es normal.“
„Angst bedeutet für den Menschen das Gefühl einer abstrakten oder konkreten Drohung oder Gefahr, die gegen das Individuum oder seine Welt gerichtet ist. Angst ist nicht notwendigerweise entweder richtig oder begründet, auch wenn die/der Einzelne das Gefühl, die Wahrnehmung in sich selbst als stimmig erlebt. Wenn wir versuchen, dieses Gefühl aus einer umfassenderen Perspektive genauer zu analysieren, können wir sehen, dass es das Verhalten eines Individuums stark einschränken kann. In einigen Fällen wird die Reaktion totale Apathie sein, in anderen eine irrationale Handlung, die je nach Person sehr unterschiedlich ausfallen kann. In manchen Fällen wird aus Angst Zerstörung, wenn negative Lichtstrahlen das Individuum dahingehend affizieren, dass es zu glauben und wahrzunehmen beginnt, dass sich alles gegen es richtet. Im Hinblick auf menschliches Verhalten wird dies als Paranoia bezeichnet.“ (Auszug aus dem Drehbuch)

In der Zweikanal-Videoinstallation O.G.B.I.P [ Our Global Behavior 
Is Psychopathic II ] inszenieren Hallberg und Rainsford verschie-dene Anordnungen von Intensitäten wie Angst, Qualen, Bündnisse, Misstrauen, Liebe. Drei Figuren treffen aufeinander, auf einem Segelboot, in einer scheinbar ruhigen und wunderschönen Landschaft. Aber die Wasser sind tief, so wie der Geist der drei Protagonistinnen. Wer von ihnen wird die Versuchsanordnung überleben?

Virlani Hallberg, 1981 in Jakarta, Indonesien geboren. Lebt und arbeitet in Stockholm und Berlin.


Jennifer Rainsford
, geboren 1982 in Stockholm, lebt und arbeitet in Stockholm und Paris.

2-Kanal HD-Videoprojektion

Länge: 15 Minuten
Mit freundlicher Unterstützung von The Wanås Foundation und dem Swedish Film Institute