Hélio Oiticica, Neville D'Almeida, Thomas Valentin

COSMOCOCA – Programa in Progress
Brasilien, USA 1973

<b>CC4 Nocagions</b>
Liquidrom, Möckernstr. 10, 10963 Berlin
Dienstag, 12.2., 22:00 – 02:00

<b>CC6 Coke Head's Soup</b>
Hamburger Bahnhof – Museum Für Gegenwart – Berlin
Ausstellungsdauer: 6. – 24.2.
Di, Mi, Fr: 10:00 – 18:00
Do: 10:00 – 20:00
Sa, So: 11:00 – 18:00
Mo: geschlossen
<b>CC4 Nocagions</b>
Liquidrom, Möckernstr. 10, 10963 Berlin
Dienstag, 12.2., 22:00 – 02:00

<b>CC6 Coke Head's Soup</b>
Hamburger Bahnhof – Museum Für Gegenwart – Berlin
Ausstellungsdauer: 6. – 24.2.
Di, Mi, Fr: 10:00 – 18:00
Do: 10:00 – 20:00
Sa, So: 11:00 – 18:00
Mo: geschlossen

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Hélio Oiticica, Neville D’Almeida: CC4 Nocagions

Jede Cosmococa-Installation, die aus einer Diaprojektion und einem Soundtrack besteht, wurde als eine bestimmte Umgebung entworfen, mit Hängematten, Sitzen und Matratzen, oder auch einem Schwimmbecken: CC4 Nocagions besteht aus einer Anordnung im Pool mit zwei Projektionen auf gegenüberliegende Wände und zeigt eine Sequenz von Zeichnungen mit Kokainpulver auf dem Cover von John Cages Buch Notations. Die Zuschauer sind eingeladen, den Pool zu besteigen und die Diaprojektion vom Wasser aus zu betrachten.

geloopte Dia-Sequenz mit Soundtrack und Schwimmbecken

Hélio Oiticica, Thomas Valentin: CC6 Coke Head’s Soup

CC6 Coke Head’s Soup ist eine Hommage an das Rolling-Stones-Album Goats Head Soup und reflektiert die interdisziplinäre Bandbreite von Referenzen, die für die Avantgarde Brasiliens im Exil während der Militärdiktatur typisch waren. Alle Cosmococas, ursprünglich ein Filmprojekt von Neville D’Almeida, bestehen aus Dia-Projektionen, die Kokainpulver auf Büchern, Plattencovern und anderen Oberflächen zeigen, sowie „Anleitungen für Performances“, die von den Betrachtern ausgeführt werden: die In­stallation erkunden, in Kontakt mit anderen treten oder einfach abhängen.

Dia-Sequenz mit Soundtrack und Installation für barfüßige Betrachter

Hélio Oiticica (1937–1980, geboren in Rio de Janeiro) gilt als einer der einflussreichsten bildenden Künstler Lateinamerikas im 20. Jahrhundert. In seiner Exilzeit in New York in den 70er Jahren war er eng mit den Underground- und Avantgardekino-Szenen verbunden. Dennoch ist sein filmisches Werk kaum bekannt. 

Neville D’Almeida, geboren 1941 in Belo Horizonte, Brasilien, ist Künstler und Filmemacher. Zu seinen Filmen gehört der Underground-Klassiker Mangue Bangue (1971). 

Thomas Valentin war in den 1970er Jahren Teil der brasilianischen Kunst-Avantgarde und arbeitete als Fotograf u.a. mit Hélio Oiticica.