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Film war immer ein audiovisuelles Medium. Viele der Tonstrategien des Gegenwartskinos nahmen ihren Anfang in der Frühzeit des Kinos. Die Faszination für den Ton im Zusammenspiel mit Film erschafft immer komplexere Tonlandschaften, die die auditive Wahrnehmung und Interpretation eines Films lenken. Das Filmprogramm widmet sich den Strategien von Sound/Musik zu stummen Filmen. Die Filme und ihre Tonspuren werden gesichtet und diskutiert: In PLAY von Christoph Girardet/Matthias Müller (D 2003) sehen und hören wir das Publikum, in SANS LUNE (Sophie Watzlawick, F 2017) tauchen wir in Klänge und Stimmen der Nacht ein und LINT LENT LAND (Isabell Spengler, D 2009) lässt uns imaginierte Landschaften entdecken. INFLATION (Hans Richter, D 1928) und PACIFIC 231 (Jean Mitry, F 1949) geben sich dem Rausch der Beschleunigung hin. RHYTHMUS 21 (Hans Richter, D 1921) ist ein Beispiel für den Absoluten Film und POLIZEIBERICHT ÜBERFALL (Ernö Metzner, D 1928) ein Film der Avantgarde. (em) (19.1., Einführung: Eunice Martins)

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